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Marketing in der Tierarztpraxis – so nutzen Sie das Potenzial zufriedener Kunden

Marketing in der Tierarztpraxis – so nutzen Sie das Potenzial zufriedener Kunden

Marketing für Tierarztpraxen:
Wie Sie Empfehlungen gezielt für den Erfolg Ihrer Praxis nutzen

Die mündliche Empfehlung gehört zu den wichtigsten Quellen, um neue Kunden für Ihre Tierarztpraxis zu gewinnen. Sie denken: Eigentlich brauche ich nicht noch mehr Kunden, weil meine Praxis bereits stark ausgelastet ist? Das ist leider ein Trugschluss. Auch wenn Sie aktuell mehr als genug Kunden betreuen: Sie verlieren – wie jede Tierarztpraxis – jedes Jahr einen Teil Ihrer aktiven Kunden, egal, wie gut Sie Ihre Kunden betreuen. Das ist völlig normal, denn Tier und Tierhalter wechseln den Wohnort oder versterben. Oder sie gehören zu den „Praxishoppern“, die ihre Tierarztpraxis regelmässig wechseln. Und es gibt Kunden, die aus irgendeinem Grund mit einer Behandlung nicht zufrieden sind. Die Gründe für den Kundenverlust einer Tierarztpraxis sind vielseitig und nicht immer beeinflußbar.

WICHTIG ist deshalb:

Ihre Tierarztpraxis braucht immer wieder neue Kunden, wenn Sie im Laufe der Zeit nicht weniger Tiere betreuen möchten. Sie müssen sich aktiv und frühzeitig mit diesem Thema beschäftigen. Wie Sie gezielt neue Kunden gewinnen, die gut zu Ihnen und Ihrer Praxis passen, das erfahren Sie deshalb heute in unserem Beitrag.

In fast jeder Tierarztpraxis gibt es ihn: den Bereich mit Karten und Fotos von zufriedenen Kunden, die sich für eine erfolgreiche Behandlung oder eine emphatisch umgesetzte Euthanasie ihres Lieblings bedanken.

Im Gespräch mit einem Tierarzt erfuhr ich kürzlich wieder: „Wir bekommen oft E-Mails oder ein kleines Dankeschön wie Schokolade oder Kekse von begeisterten Kunden, die sich so für unseren Einsatz erkenntlich zeigen möchten.“ „Das ist ja perfekt. Und was machen Sie mit diesen tollen Rückmeldungen?“ fragte ich ihn. Denn häufig liest nur der Empfänger die zahlreichen positiven Reaktionen. Das darin enthaltene Potenzial wird nicht genutzt.

Ich empfehle: Nutzen Sie die positiven Rückmeldungen, nutzen Sie das wertvolle Potential, das in Ihren zahlreichen zufriedenen Kundinnen und Kunden steckt. Stellen Sie das Licht Ihrer Tierarztpraxis nicht unter den Scheffel, kommunizieren Sie die Bilder und Aussagen Ihrer zufriedenen Kunden bewusst und aktiv!

Starten Sie jetzt: Folgen Sie den RUHMservice-Tipps zum Thema „Empfehlungsmarketing in der Tierarztpraxis“. Sie werden sehen: So gewinnen Sie einfach und beständig mehr Kunden, die von Ihnen und Ihrem Praxisteam begeistert sind. Nebenbei  steigern Sie Ihre Zufriedenheit mit Ihrer Arbeit und die Begeisterung Ihres Teams spürbar, ein Nebeneffekt, der wiederum für zufriedene Kunden sorgt. – Und jetzt wird es konkret:

Die 5 RUHMservice-Marketing-Tipps,
die Ihre Kunden zum Außendienst Ihrer Tierarztpraxis machen


1. Erfassen Sie gezielt positive Rückmeldungen und mündliche Empfehlungen 

Lob erreicht Sie über verschiedene Kanäle: Ihre Kundinnen und Kunden sind zufrieden oder sogar begeistert. Sie bereiten Ihnen und Ihrem Team eine kleine Freude. In diesem Fall sind Ihnen die zufriedenen Kunden bekannt. Ein anderes Mal erfahren Sie nur indirekt und viel später vom positiven Feedback Ihrer Kunden. Meist geschieht dies über Kunden, die zum ersten Mal in Ihre Tierarztpraxis kommen, weil Ihre Praxis in Gesprächen auf der Hundewiese, im privaten Kreis oder durch positive Bewertungen im Internet empfohlen wurde.


Bilod der Aufnahmebögen für Tierarztpraxen
Fragen Sie alle neuen Kunden unbedingt, von wem Ihre Praxis empfohlen wurde! Erfassen Sie diese Information gezielt und kennzeichnen Sie die Kunden, die Ihre Tierarztpraxis aktiv empfehlen, in Ihrer Praxissoftware. Das geschieht mit Hilfe der Neukundenformulare oder Aufnahmebögen für Neukunden. Die von RUHMservice gestalteten Formulare enthalten deshalb immer die Frage, wie neue Kunden auf die Tierarztpraxis aufmerksam geworden sind.

Tipp: Wenn Ihre Praxis empfohlen wurde, dann fragen Sie sofort nach, wer genau Sie empfohlen hat. Bedanken Sie sich bei diesem Kunden für die Empfehlung!

Neukundenformular-Ruhmservice

2. Aktivieren Sie die Feedback-Bereitschaft bei Ihren zufriedenen Kunden

Fragen kostet nichts: Deshalb fragen Sie zufriedene Kunden immer, ob sie ihre Zufriedenheit auch anderen mitteilen möchten. Das machen alle großen Firmen, denn sie wissen, wie wichtig Kundenempfehlungen für ihr Reputationsmanagement sind.

Wie können zufriedene Kunden ihre Erfahrungen mit potentiellen Kunden teilen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: ein netter Eintrag im Gästebuch Ihrer Praxis-Website zum Beispiel, eine positive Rezension bei Google oder auch eine Empfehlung auf der Facebook-Seite Ihrer Tierarztpraxis. Und auch die persönliche Kommunikation gehört dazu: Halterinnen und Halter von Hunden tauschen sich intensiv über ihre Erfahrungen mit ihrer Tierarztpraxis aus und teilen ihre Eindrücke besonders oft, zum Beispiel bei der täglichen Gassi-Runde.

Machen Sie es Ihren Kunden leicht, Feedback zu geben: Überreichen Sie zufriedenen Kunden zum Beispiel einen Folder zum Empfehlungsmarketing. Hier finden Kunden in verständlicher Form Informationen, warum eine Empfehlung für Ihre Praxis wichtig ist und welche Möglichkeiten es gibt, ihre Zufriedenheit zu teilen. Enthält der Folder noch einen QR-Code, dann geht dies besonders schnell und einfach.

Bedenken Sie beim Empfehlungsmarketing: Zufriedene Kunden bewerten Leistungen nicht so häufig wie unzufriedene. Deshalb müssen Sie aktiv werden: Arbeiten Sie mit professionellen Tools am Empfehlungsmarketing Ihrer Tierarztpraxis. Der Einsatz steigert die Zahl positiver Empfehlungen spürbar. Fragen Sie Ihre Kunden neutral nach einem Feedback, zum Beispiel so: „Unser Team freut sich sehr über ein Feedback zu unseren Leistungen. Hier (Folder überreichen) sind ein paar Hinweise dazu, wie dies für Sie ganz einfach geht – vielen Dank für Ihre Unterstützung!“. So steigern Sie Ihre Reputation offline und online und entwickeln gezielt das positive Image Ihrer Tierarztpraxis.

Tipps zum Marketing für Tierarztpraxen - wie man neue Kunden gewinnt


3. Bedanken Sie sich für Empfehlungen mit einer kleinen Aufmerksamkeit

Eine Empfehlung ist nicht selbstverständlich: Denn der Empfehler riskiert, dass der andere Ihre Leistung nicht zwingend so positiv wahrnimmt. Deshalb bedanken Sie sich bei zufriedenen Kunden unbedingt für ihre Empfehlung – am besten mit einem kleinen Dankeschön. Das macht begeisterte Kunden zu echten Fans Ihrer Tierarztpraxis!

Wie können Sie sich bedanken? Reagieren Sie auf JEDE Google Rezension. Kommentieren Sie nicht nur die kritischen Rezensionen, sondern bedanken Sie sich auch für jedes positive Feedback. Dies ist nicht nur höflich, sondern zeigt auch allen anderen Nutzern, dass Sie die Einträge wahrnehmen und dass Ihnen Feedback am Herzen liegt.

Ein Extratipp, wenn Ihre Tierarztpraxis mündlich weiterempfohlen wird: Um sich bei den Empfehlern zu bedanken, nutzen Sie unsere „Danke-Karte für Empfehlungen“. Legen Sie zwei  Notfallpässe für Tierhalter und zwei Visitenkarten Ihrer Praxis bei. Neue Kunden gewinnen Tierarztpraxis MarketingAlles passt perfekt in einen Briefumschlag und kann dem Kunden einfach per Post zugesendet werden. So belohnen und erfreuen Sie Kunden, die Ihre Tierarztpraxis mündlich weiterempfehlen und sich damit quasi als Außendienst Ihrer Tierarztpraxis betätigen.

Sie halten das für übertrieben? Dann stellen Sie sich Folgendes vor: Sie empfehlen einem Bekannten ein Restaurant. Nach einigen Wochen erhalten Sie von diesem Restaurant eine kleine Karte. Darin bedankt sich das Team bei Ihnen und  teilt Ihnen mit, dass bei Ihrem nächsten Besuch der Aperitif auf’s Haus geht. Na, überzeugt? Ja, so geht Kundenbegeisterung!

Empfiehlt jemand Ihre Praxis ganz besonders häufig, dann gibt es Katzenzungen aus Schokolade für Ihre Katzenkunden oder einen Schoko-Hasen in der Osterzeit. Unser Tipp: Halten Sie an der Anmeldung immer einen Vorrat dieser kleinen Belohnungen bereit und befestigen Sie daran mit farblich zu den Praxisfarben passendem Bast zwei Visitenkarten. Besser können Sie ein überschaubares Marketingbudget nicht anlegen.


4. Nutzen Sie aktiv die Begeisterung Ihrer Kunden

Oft bedanken sich Kunden eher nebenbei oder erzählen beim nächsten Besuch begeistert vom Behandlungserfolg. Fragen Sie in diesem Falle, ob Sie die Äußerungen nutzen können. Keine Sorge: In der Regel fühlen sich Kunden durch diese Frage wichtig genommen und geschmeichelt. Motivieren Sie deshalb zufriedene Kunden persönlich, das positive Feedback auf der Praxis-Website zu hinterlassen oder Ihnen eine E-Mail zu senden. Fotos mit geheilten Patienten können Sie nach Abstimmung mit den Tierhaltern auch in einen speziellen Bereich der Praxis-Website einstellen. Dadurch erhöhen Sie die Zahl der digitalen Besucher.


5. Belohnen Sie zufriedene Kunden zusätzlich

Belohnen Sie begeisterte Kunden und Multiplikatoren, machen Sie ihnen besondere Angebote. Das bedeutet nicht unbedingt zusätzliche Arbeit, denn häufig werden bestimmte Leistungen oder ein spezieller Service wie Hausbesuche oder eine erweiterte Erreichbarkeit ohnehin nur guten Kunden angeboten. Nicht alle wissen solche Extraleistung zu schätzen, da ihnen nicht immer bewusst ist, dass diese nicht jedem Kunden angeboten wird. Kommunizieren Sie deshalb diese Leistungen als speziellen kleinen Extraservice für Empfehlungskunden. Ganz wichtig: Dabei kommt es nicht auf den materiellen Wert an, im Mittelpunkt steht das spürbare Dankeschön.

 

Fazit:

Begeisterte Kunden, die Leistungen Ihrer Tierarztpraxis multiplizieren, sind eine Garantie für neue Kunden und gute Umsätze. Zufriedene und empfohlene Kunden kaufen nicht nur selbst mehr ein, sie sind auch weniger preissensibel und stecken mit ihrer Begeisterung andere an. Kunden, die Ihre Leistungen aktiv empfehlen, sind das Außendienst-Team Ihrer Tierarztpraxis.

Deshalb: Aktivieren Sie Ihr Vertriebsteam mit unseren Tipps und den RUHMservice-Tools für das Empfehlungsmarketing von Tierarztpraxen – es lohnt sich. Wichtig dabei ist: Handeln Sie heute, denn:

Wer morgen andere Ergebnisse erzielen möchte, der muss heute etwas anders machen als gestern!

 


Viel Spaß bei der Umsetzung und eine tierisch gute Zeit 😉

 

 

Raphael M. Witte und das RUHMserviceTeam


Das Gehalt als angestellte Tierärztin, Tierarzt oder TFA

Das Gehalt als angestellte Tierärztin, Tierarzt oder TFA

Warum das Gehalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so wichtig ist und wie Sie Ihre Tierarztpraxis überdurchschnittlich erfolgreich machen!


Sie suchen für Ihre Tierarztpraxis überdurchschnittlich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter:innen und zahlen trotzdem nur den Mindestlohn? Aufwachen! Denn wenn Sie ein erstklassiges Praxisteam haben wollen, dann ist es an der Zeit erstklassige Arbeitsbedingungen zu bieten.

Was ist Mitarbeiter:innen in Tierarztpraxen wirklich wichtig?

Ich habe mir diverse Studien angeschaut. Zusätzlich habe ich unzählige persönliche Gespräche mit Praxisinhaber:innen, Tierärztinnen, Tierärzten, TFA und anderen Mitarbeitenden von Tierarztpraxen geführt. Die zentralen Themen sind Rekrutierung, Engagement im Beruf und leistungsgerechte Entlohnung.

Zunächst zu den Studien: Jedes Jahr wird die Gallup-Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit erhoben. 2019 wurde außerdem die Studie „Glassdoor Economic Research“ durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen die Erkenntnisse der Gallup-Umfrage.

Auf die Frage, was den Mitarbeitern am wichtigsten ist, liegen Kultur und Werte (22%), Unternehmensführung (21%) und Karrierechancen (19%) auf den vorderen drei Plätzen. Vergütung und Zusatzleistungen tauchen in den Rankings erst auf Platz 6 auf – nach Zukunftsaussichten (4. Platz) und Work-Life-Balance (5. Platz). Fast alle anderen durchgeführten Studien bestätigen dieses Ergebnis.

Führungskräfte und Manager haben sich intensiv mit Kultur und Werten beschäftigt, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen in Unternehmen zu verbessern. Die vorhandenen Ergebnisse beziehen sich jedoch nicht spezifisch auf die Tiermedizin. Es wurden vielmehr Mitarbeiter:innen von Unternehmen unterschiedlicher Größe und aus vielen verschiedenen Berufen, bzw. Branchen befragt.

Ein genaueres Bild für die Tiermedizin liefert hier eher die amerikanische Studie „Well-Managed Practice Benchmarks 2019“. Mehr als 400 tierärztlichen Mitarbeiter:innen wurde die Frage gestellt: „Was ist Ihnen als Mitarbeiter:in am wichtigsten?“ Die ersten drei Antworten unterscheiden sich dramatisch von den allgemeinen Umfragen: Die Höhe des Gehalts wurde an erster Stelle genannt, gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten und dem Dienstplan. An dritter Stelle standen effiziente und produktive Mitarbeiter:innen.

Das Gehaltsniveau in der Tiermedizin ist …

Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? Offensichtlich befriedigt der Beruf Tierärztin, Tierarzt und erst recht TFA die wirtschaftlichen Grundbedürfnisse derer, die diesen Beruf ausüben, nicht. Das ist auch das Ergebnis einer aktuellen Studie zur personellen Situation in der Tiermedizin – nicht nur in Deutschland. Vor allem Tiermedizinische Fachangestellte erhalten teilweise eine Entlohnung, die nahezu dem Sozialhilfe-Niveau entspricht. Ich höre regelmäßig Äußerungen wie: „Herr Witte, ohne meinen Partner könnte ich alleine nicht von meinem Beruf leben.“ Muss das wirklich sein?

Es ist an der Zeit, das Gehalt der tiermedizinisch Tätigen auf ein Niveau anzuheben, das mehr als die Deckung der essentiellen Grundbedürfnisse ermöglicht. Wenn Sie Mitarbeiter wollen, die sich wie Inhaber um Kunden und Patienten kümmern, dann ist es Zeit umzudenken. Denn das Lohnniveau, in das Sie investieren, hängt direkt mit der Arbeitsbereitschaft, Qualifizierung und Selbstständigkeit der Mitarbeiter zusammen, die Sie gewinnen und binden können. Während meiner Ausbildung zum Veterinary Business Consultant habe ich an der Purdue University regelmäßig den Merksatz gehört: „If you pay peanuts, you get monkeys!“

Marketing und cleveres Management in der Tierarztpraxis – so können Sie Ihre Mitarbeiter:innen wirklich angemessen entlohnen

Was wäre, wenn jedes Teammitglied Ihrer Tierarztpraxis überdurchschnittlich qualifiziert und engagiert wäre? Sind auch die Gehaltsvorstellungen dieser Mitarbeiter:innen dann überdurchschnittlich? Ja, natürlich und zu Recht: Denn ein höheres Arbeitsniveau bedeutet gleichzeitig ein höheres Maß an Effizienz, fachlicher Qualität und Zufriedenheit aller Beteiligten. Das heißt: Mit effizienten und engagierten Mitarbeiter:innen sparen Sie am Ende Geld, Zeit und vor allem Nerven.

Wie schaffen Sie in Ihrer Tierarztpraxis die Voraussetzungen für ein überdurchschnittliches Lohnniveau und arbeiten dennoch überdurchschnittlich profitabel? Ganz einfach: indem Sie Ihre Leistungen zu höheren Preisen als bisher verkaufen. Bei vielen selbstständig Tätigen Tierärztinnen und Tierärzten löst diese Vorstellung spontan ein ungutes Gefühl aus. Die Angst, Kunden zu verlieren oder keine neuen Kunden zu gewinnen, ist damit verbunden. Dabei sieht die Praxis anders aus: Der Preis für Ihre Leistungen steht immer in Relation zum subjektiv empfundenen Wert. Und dieses subjektive Wertempfinden hängt extrem vom professionellen Management und Marketing Ihrer Tierarztpraxis ab. Je professioneller Ihre Praxis organisiert ist und nach Außen auftritt, desto höher ist die Bereitschaft Ihrer Kunden, für erbrachte Leistungen einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Nahezu täglich tausche ich mich mit Inhaber:innen tierärztlicher Praxen oder Kliniken aus, die an der Belastungsgrenze arbeiten. Der Neukundenstopp als Ultima Ratio ist keine Seltenheit. Die Möglichkeit, tierärztliche Leistungen zu einem höheren Preis zu verkaufen und damit auch überdurchschnittliche Gehälter zahlen zu können, wird dagegen viel zu selten genutzt.

Haustiere sind wie Champagner – nicht zwingend notwendig

Ich weiß, Ihr Herz schlägt für Tiere, Ihr Beruf ist für Sie eine Berufung, Sie möchten es möglichst jeder und jedem ermöglichen, Ihre tiermedizinischen Leistungen zu nutzen. Ich bewundere diese philanthropische Ader und ab und an leiste auch ich mir ein Charity-Beratungsprojekt. Verkaufen Sie Ihre Leistungen aber täglich unter Wert, dann zahlen Sie und Ihr Praxisteam den Preis dafür! Das ist nicht philanthropisch, sondern unnötig, ja sogar unverantwortlich. Ich erlebe das bei meinen Praxisberatungen leider regelmäßig.

Es gibt einen wichtigen RUHMservice Merksatz: Wenn Sie mit dem Portemonnaie Ihrer Kunden denken und handeln, dann bedienen Sie sich aus Ihrem eigenen – und dem Ihrer Mitarbeiter:innen.

Wenn Sie überdurchschnittliche Leistungen erbringen, muss Ihr GOT-Preisniveau ebenfalls überdurchschnittlich sein, und zwar auch innerhalb der regulären Öffnungszeiten. 

Das bedeutet: Sie rechnen über dem zweifachen Satz ab. Dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass die GOT lange nicht überarbeitet wurde und damit auch keine Anpassung an die Inflation – aktuell beträgt sie über 5 Prozent pro Jahr – vorgenommen wurde.

Ok, ich habe es mir wieder einmal von der Seele geschrieben. Ich werde es auch wieder tun – in meinen Beratungsterminen, bei Vortragsveranstaltungen, Seminaren und in Fach- oder Blogbeiträgen. Denn ich finde: Sie und Ihre Mitarbeiter:innen haben es verdient!

Das finden Sie auch? Dann kontaktieren Sie uns gerne, informieren Sie sich über die RUHMservice-Beratungsleistungen für Tierärztinnen und Tierärzte – oder besuchen Sie den RUHMservice-Shop für das Management und Marketing von Tierarztpraxen.

Dort finden Sie weit über 200 anwendungsbereite Tools, mit denen Sie Ihr Unternehmen Tierarztpraxis einfach und schnell überdurchschnittlich erfolgreich machen – um so überdurchschnittliche Gehälter zahlen zu können!

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team von Herzen eine tierisch gute Zeit und natürlich:
Ein besonders erfolgreiches Jahr – mit engagierten Mitarbeiter:innen!

 

 

 

 

Raphael M. Witte

P.S. Keine Tipps zum veterinärmedizinischen Praxismanagement und Marketing mehr verpassen? Jetzt die Ruhmservice-Infos abonnieren!


HESKA übernimmt VetZ

HESKA übernimmt VetZ

US-Diagnostik-Unternehmen „HESKA“ übernimmt  „VetZ“ (EasyVet)

Die „Heska Corporation“, ein weltweit führender Anbieter fortschrittlicher veterinärmedizinischer Diagnostika und Spezialprodukte, gab am 2. November 2021 bekannt, dass das Unternehmen eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb von 100 % der VetZ GmbH („VetZ“), einem europäischen Marktführer im Bereich Informationsmanagement-Softwarelösungen für Tierarztpraxen verabschiedet hat.

 

VetZ wurde 1997 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Isernhagen. In den letzten 25 Jahren hat sich VetZ zum Marktführer in Deutschland entwickelt. Heute zählt VetZ mehr als 70 Mitarbeiter und wird in über 3.300 Tierarztpraxen und Tierkliniken genutzt. Was das für die Nutzer in Deutschland bedeutet ist aktuell offen.

Die vollständige Übernahme wird voraussichtlich Anfang 2022 abgeschlossen.

Weitere Informationen unter: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/heska-corporation-to-acquire-vetz-gmbh-european-leader-in-practice-information-management-software-solutions-10695129

 


Warum Ihre Tierarztpraxis unbedingt ein professionelles Logo benötigt

Warum Ihre Tierarztpraxis unbedingt ein professionelles Logo benötigt

Logos von Konzernen und bekannten Unternehmen sind, als unternehmerische Heraldik, in unserem Alltag allgegenwärtig. Vom Joghurtbecher über Online-Händler bis zur Edelkarosse sorgen diese „Symbole“ für den prägnanten Wiedererkennungswert einer Marke. Zusätzlich schaffen sie durch den Gewöhnungseffekt Vertrauen, stiften Identität, animieren zum Kauf und erhöhen vor allem die Wertschöpfung bei Produkten und Dienstleistungen. Wir leben in einer Welt, in der es an Reizen durch Werbung, Verkehrszeichen und anderen Hinweisen ganz sicher nicht mangelt. Ein prägnantes Logo ist daher besonders wichtig, um abstrakte Dinge und besonders immaterielle Dienstleistungen wie „Tiermedizin“ schnell begreifbar zu machen und den (Marken-)Wert zu kommunizieren.

Jeder erkennt große Marken sofort über ihr Logo. Ob Mercedes, BMW, Coca Cola, Amazon oder Adidas – die Logos dieser und anderer Unternehmen sind heute zu einem großen Bestandteil unserer Alltagskultur geworden. Firmennamen, Marken und Logos bilden das Kernstück eines Kommunikationsprozesses, der Gestalt bekommen will – das sogenannte „Corporate Design“. Corporate Design (CI) steht für Unternehmens-Erscheinungsbild und ist keinesfalls nur für große Unternehmen oder Konzerne von Bedeutung.

Meine Erfahrung als Ruhmservice-Designer: Eine professionelle „Grundausstattung“, also ein individuelles Logo – umgesetzt auf Visitenkarten und Briefpapier – ist auch für eine Tierarztpraxis oder Tierklinik besonders wichtig. Bei Ruhmservice Consulting bieten wir Tierärzten die Umsetzung als Logo-Design-Paket zum Komplettpreis an. Am Ende erhält eine Tierarztpraxis dann die wichtige Grundausstattung für die Kommunikation und Verwendung ihres Praxislogos. Hinweis: Wir übertragen unseren Kunden dabei stets die Logo-Dateien – in allen gängigen Formaten – zur freien und beliebigen Nutzung. Mit jedem erstellten Logo erhält der Kunde auch immer eine schriftliche Dokumentation mit Angabe der im Logo der Praxis verwendeten Schriften und Farben. Das ist zwar besonders wichtig für die einheitliche Verwendung, in der Praxis ist eine solche Logo-Dokumentation aber alles andere als selbstverständlich!

Warum ist ein individuelles Logo gerade für Tierarztpraxen so wichtig?

Tierärztliche Leistungen gehören zu den immateriellen Dienstleitungen, als Tierarzt verkaufen Sie kein physisches Produkt wie z. B. ein iPhone, das in ein Schaufenster gestellt oder in einer Broschüre oder auf einer Website gezeigt werden kann. Ihre tierärztlichen Leistungen sind nicht greifbar und bei einigen Ihrer Leistungen, wie z. B. Kastrationen, ist der Kunde beim „Herstellungsprozess“ noch nicht einmal anwesend. Doch gerade für denjenigen, der sein Tier in tierärztliche Hände gibt, ist u.a. auch das Vertrauen in den Dienstleister ein ganz wichtiger Faktor.

Reicht das Vet-Emblem für eine Tierarztpraxis nicht auch aus?

tierarzt logo emblemKlare Antwort: Definitiv Nein! Das häufig eingesetzte berufstypische „Vet-Logo“ steht eher allgemein für den Berufsstand der Veterinärmedizin und kann z.B. bei Hinweisschildern, die die Anfahrt zur Tierarztpraxis kennzeichnen, sinnvoll verwendet werden. Für eine individuelle Markenbildung und Positionierung einer Tierarztpraxis ist es – alleine wegen der fehlenden Individualität – nicht geeignet.

Das Vet-Logo – Kennzeichen der Branche und für Hinweisschilder geeignet

Hinweisschild Tierarzt - ruhmservile.de - rechts

Was macht ein wirklich gutes Logo für eine Tierarztpraxis aus?

Ein individuelles Praxislogo ist ein wichtiges „Betriebskapital“, das Ihrem Unternehmen Tierarztpraxis visuell Identität stiftet und Sie bei Ihren bestehenden und potentiellen Kunden auf einen Blick wiedererkennbar macht. Zudem unterstreicht es die Individualität und Positionierung Ihrer Praxis. So schärfen Sie Ihr individuelles Profil und bleiben im Kopf Ihrer Kunden im besten Sinne MERK-würdig.

Setzen Sie Ihr Logo konsequent ein, so können Ihre Kunden es immer wieder lernen. So entsteht Vertrautheit und mit der Zeit auch das wichtige Vertrauen in die Marke Tierarztpraxis. „Marke macht Marge“, lautet eine Grundregel im Marketing und auch in der Tiermedizin vermittelt ein professionelles Logo den Wert tiermedizinischer Leistungen – somit ist ein gutes Praxislogo auch immer eine gute Investition.

Damit ein Logo für Tierärzte gut funktioniert, muss ein Logo mehrere Bedingungen erfüllen. Ein Praxislogo kann auf vielfältige Weise gestaltet werden. Häufig ist es aus abstrahierten Formen und Symbolen zusammengesetzt.

Ein gutes Logo wird vom Betrachter sofort wiedererkannt und mit Ihrer Tierarztpraxis verbunden.

Bei der Gestaltung muss deshalb einiges beachtet werden: Einfach kann jeder – bei der Gestaltung eines Praxislogos gilt dieser Satz definitiv nicht. Gerade die Einfachheit eines Logos für Tierarztpraxen, das Abstrahieren, stellt für den Designer die besondere Herausforderung dar. Viele Logos für Tierarztpraxen sind bereits belegt, um dennoch etwas Unverwechselbares zu entwerfen, ist Kreativität gefragt. „Irgendwie ist da immer was mit Hund, Katze und Kaninchen im Logo“, ist ein Hinweis, der beim Briefing für ein Logo immer wieder vermittelt wird. Dahinter steckt der verständliche Wunsch, etwas total individuelles erstellen zu lassen. Allerdings macht es keinen Sinn sich thematisch zu weit von logischen und vertrauten Mustern zu entfernen, denn auch bei einem Logo gilt die Devise „Don’t make me think!“. Daher antworte ich auf den Hinweis gerne: „Na ja, die Brezel ist irgendwie schon anders belegt.“

Damit der Betrachter Ihr Praxislogo sofort erkennt, darf das Logo weder zu kompliziert noch zu verwechselbar aussehen. Wenn das Logo auf einer möglichst einfachen Grundform basiert, ist es später leichter, es flexibel zu verwenden – ob auf Briefpapier, Visitenkarten, auf Ihrem Praxisschild, individuellen Medien zur Kundenkommunikation und Praxisorganisation, auf der Website und in den Sozialen Medien, wie z.B. Facebook oder als Folienbeschriftung auf den Praxisfahrzeugen.

Beispiele individueller Medien zur Kundenkommunikation und Praxisorganisation – wichtiger Bestandteil für die Markenbildung einer Tierarztpraxis:

tierarzt_medien_marketing

Das Logo einer Tierarztpraxis soll stets auch als Schwarz-Weiß-Version gut wirken. Dies ist wichtig, da Sie das Logo der Praxis sicher auch auf Fax-Formularen, Stempeln, Kurzinformationen der Praxis oder in Zeitungsanzeigen, z. B. bei Stellenausschreibungen, verwenden möchten. Zusätzlich kann ein gutes Logo ganz klein, z. B. auf einem Werbefeuerzeug oder auch recht groß auf einer Werbetafel wirken – Designer bezeichnen dies als gute Skalierbarkeit.

Was macht den Mehrwert bei der Gestaltung eines individuellen Praxislogos für Ihre Tierarztpraxis bei RUHMservice aus?

“Bei der Gestaltung profitiere ich als Designer von den wichtigen Informationen, die durch den Ruhmservice-Berater im Rahmen der Vorgespräche mit dem Praxisinhaber oder durch die umfassende Beratung selbst, erhoben werden. Gemeinsam besprechen wir die optimale Umsetzung, passend zur jeweiligen Positionierung der Tierarztpraxis.”

Bei der Neuerstellung eines Praxislogos für Tierärzte bieten wir Komplettlösungen zu festen Konditionen als Logo-Design und Logo-Design-Paket an. Daneben stellt sich bei Beratungen aber häufig heraus, dass eine Überarbeitung eines in die Jahre gekommenen Logos sehr wichtig ist. Mit überschaubaren Modifikationen lässt sich der Wiedererkennungswert erhalten und dennoch ein moderner-zeitgemäßer Eindruck umsetzen. Prüfen Sie Ihr Logo einfach kurz auf die oben genannten Anforderungen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon oder Mail – wir beraten Sie gerne.

Wo das Auge keinen Halt findet, gehen die Füße nicht hin! Und das wollen Sie nicht…

Andreas Mischok


Gefangen in der Ja-Falle? Das Zauberwort für mehr Zufriedenheit in der Tiermedizin

Gefangen in der Ja-Falle? Das Zauberwort für mehr Zufriedenheit in der Tiermedizin


Als Tierärztin, Tierarzt oder TFA arbeiten Sie mit Ihrem Team in einem heilenden Beruf. Persönliche „Wohlfühlgrenzen“ – gegenüber Kunden, Kollegen oder Mitarbeitern – zu ziehen, entpuppt sich erfahrungsgemäß gerade in der Tiermedizin immer wieder als echte Herausforderung. Warum eigentlich?

Warum sind wir überhaupt solche Ja-Sager geworden?

Hier hat die eigene Erziehung in der Regel ganze Arbeit geleistet. Das Ja-Sagen haben wir von der Pike an gelernt – wir beherrschen es exzellent. Wir sagen – in immer kürzeren Intervallen – ja zu Veränderungen. Wir sagen ja zu neuen Trends, ja zur Meinung anderer, ja zu fast jedem Gefallen, um den wir gebeten werden. Das Ja-Sagen ist zu unserer täglichen Routine geworden. Dabei übersehen wir das wir oft ja zu Dingen sagen die wir im Grunde gar nicht wollen! Warum? Aus Angst vor Ablehnung? Weil uns ein Ja beliebt bei anderen macht (zumindest glauben oder hoffen wir das)? Weil ein Ja unser Belohnungssystem aktiviert? Daumen hoch um jeden Preis?

Warum NEIN sagen in der Tiermedizin eine ganz besondere Herausforderung ist

„Kann ich heute wirklich keinen Termin mehr bekommen?“. „Es geht meinem Tier aber gar nicht gut!“. Die Arbeit mit Lebewesen macht es nicht gerade einfacher. Hinzu kommen vermeintlich begrenzte wirtschaftliche Ressourcen der Tierhalter, die sich bei genauem Hinsehen regelmässig als falsch gesetzte Prioritäten entpuppen. Die Situationen, in denen das Nein bzw. Grenzenziehen für in der Tiermedizin Tätige zu einer echten Herausforderung wird, sind vielfältig – der Preis es nicht zu können hoch. Im Rahmen meiner Beratungsmandate erlebe ich es immer wieder: Wenn Dienstpläne zum „unverbindlichen Serviervorschlag“ verkommen, sind Arbeitszeiten kaum noch planbar. Das Terminmanagement wird zur Großbaustelle, eine inkonsequente Abrechnung reduziert stets den Gewinn. Das alles steigert auf Dauer höchstens den Frust. Ein zu hoher Preis für das Ja, der leider viel zu oft gezahlt wird. Zumal dieses Muster meist viel zu spät erkannt wird.

Warum das bewusste NEIN ganz neue Möglichkeiten eröffnet

Der Schlüssel zum Glück allerdings ist das Nein! Die Ja-Türe ist eine Türe, die sich nur scheinbar öffnet. Hinter dem Schloß verbirgt sich häufig die Sackgasse aus Frust, Ärger über sich selbst und Unzufriedenheit – weil man mal wieder in die Ja-Falle getappt ist und Dinge macht, die man im Grunde gar nicht machen wollte.

Das bewusste Nein öffnet das Tor zum Himmelreich, denn:

  • Wer sportlich und fit sein will, muss öfter nein zum Sofa sagen.
  • Wer reich sein will, muss nein zu unnötigen Kaufgenüssen sagen.
  • Wer treu sein will, muss nein zu anderen Gelegenheiten sagen.
  • Wer gute Freunde haben will, muss nein zu schlechten sagen.
  • Wer eine gute Zeit haben will, darf sich nicht mit schlechten Dingen beschäftigen.
  • Wer glücklich sein will, muss nein zu belastenden Dingen sagen.
  • Wer die richtigen Kunden im Wartezimmer haben will, muss nein zu den falschen sagen.

Diesem Anfang wohnt ein Zauber inne: Jedes neue Nein ist ein sehr guter Anfang

Ein Nein befreit vor allem erst einmal von unnötigen und ungewollten Verpflichtungen. Ein Nein schafft Luft zum Durchatmen und eröffnet so den Raum für das was wir wirklich gerne machen. Ein Nein schafft Platz für das echte Ja.

Es gibt uns Energie für das, was wir wirklich, wahrhaftig und ganz bewußt wollen. Das echte Ja ist das, was uns Energie gibt, was uns strahlen und aufblühen lässt. Es ermöglicht das Engagement für das, was unser Herz mit Freude und beruflich hoffentlich auch unser Portemonnaie füllt.

Erst, wenn wir klar und deutlich nein sagen zu allem, das wir nicht wollen, zu allem, das uns Kraft raubt, erst dann können wir uns auf unsere persönlichen Wünsche und Träume konzentrieren.

Mein Tipp für Ihr Wohlbefinden: Sagen Sie einfach öfter und ganz bewusst Nein

  • Nein zum Abnicken, immer dann wenn Sie spüren, dass Ihr Herz rebelliert.
  • Nein zu Ablenkungen, wenn Sie ein konkretes Ziel – z. B. für die Praxis verfolgen.
  • Nein zu den 1.000 kleinen Energiefressern, die Ihnen täglich Kraft rauben.
  • Nein, wenn Sie genau spüren, dass Sie nein meinen, auch wenn andere ein Ja erwarten.
  • Nein zu den Menschen, die Sie im Grunde schon viel zu lange nerven.
  • Nein zu den Kunden, für die alles selbstverständlich und ohnehin nie genug ist.

Ich gebe zu, das ist definitiv nicht immer leicht, aber nicht leicht heißt nicht unmöglich. Es liegt an Ihnen! Wenn jedes Nein für Sie eine echte Herausforderung ist, dann fangen Sie klein an. Planen Sie das nächste Mal doch einfach ein nein als mögliche Antwort ganz bewußt ein. Zum Beispiel, wenn Kunden etwas Unmögliches einfordern, über Preise für wichtige Leistungen meckern und Sie so herunterhandeln wollen, obwohl das Geld für Überflüssiges immer vorhanden ist oder wenn sie erwarten, dass Sie immer erreichbar sind.

Mit jedem Nein lassen Sie mehr Ja in Ihr Leben!

Ja zu Ihrem eigenen Ich – zu Ihrem Traum, Ihrer Passion, Ihrem Warum. Ich bin mir sicher, dass Sie in Ihrem Inneren ganz genau wissen, was Ihr Ja ist. So zeigen Sie der Welt, wie und wer Sie wirklich sind und teilen Ihre Energie, Ihre Freude und Ihre Ausstrahlung mit Anderen.

So finden Sie Ihre Balance von Geben und Nehmen. Eine Balance, die sich gut und richtig anfühlt. So können Sie bewußt und gerne für Andere da sein und gerne etwas zurückgeben – an diejenigen, die es wirklich verdient haben.

Ihr visueller Coach – damit die Nein-Botschaft dieses Beitrags haften bleibt!

Sie brauchen ein wenig Hilfestellung für Ihr bewusstes Nein? Diese gebe ich Ihnen gerne, denn, um Verhaltensmuster zu ändern, braucht es kleine Helfer. Wer mich kennt weiß: Ich liebe Sticker. Wohldosiert und gut platziert transportieren sie Botschaften, verleihen alltäglichen Dingen Individualität, machen unterscheid- und wiedererkennbar.

In Tierarztpraxen haben sie – in der Variante Etikett – meist eine Erinnerungsfunktion: „Nur Papier einfüllen!“, „Staubbehälter nach Gebrauch leeren!“ – in jeder Praxis finde ich zahlreiche dieser Hinweise.

Nein Aufkleber bestellenDer Ruhmservice-Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ ist so ein kleiner Helfer, wir haben ihn extra für diesen Beitrag erstellt, damit die Botschaft haften bleibt. In Ihrem Kopf und vor Ihrem Auge. Dort, wo Sie ihn als Helfer brauchen. Auf dem Spiegel im Bad, auf der Innenseite der Autoscheibe, am Spind im Umkleideraum, hinter dem Tresen der Anmeldung oder am Kühlschrank.

Raphael Witte Ruhmservice Consulting Beratung für TieraerzteUnd da sich das Auge schnell an visuelle Helfer gewöhnt, ist der Aufkleber sogar statisch haftend. So kann er leicht abgezogen und neu platziert werden – besser ist das. Sie finden den Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ im  Ruhmservice-Shop bei unseren Stickern für Tierarztpraxen.

Da Sie es offensichtlich bis hierher geschafft und wenn Sie Lust auf echte Veränderung und mehr Zufriedenheit haben: Ich habe ein Geschenk für Sie!

Sie können den Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ völlig kostenfrei im Ruhmservice-Shop bestellen!

Dazu am Ende einfach den Rabattcode „MEHR-NEIN“ eingeben (gültig für einen Aufkleber, inkl. Porto und Versand).

 

Der Aufkleber erinnert Sie dann täglich an das Nein als neue Option, auf Ihrem Weg zu mehr Zufriedenheit.

Das – und natürlich eine tierisch erfolgreiche und gesunde Zeit – wünscht Ihnen

 

 

 

 

Raphael M. Witte

P.S. Keine Tipps zum veterinärmedizinischen Praxismanagement und Marketing mehr verpassen? Jetzt die Ruhmservice-Infos abonnieren!


Tiermedizinische Interessen – Armdrücken der Berufsvertretungen von Tierärztinnen und Tierärzten

Tiermedizinische Interessen – Armdrücken der Berufsvertretungen von Tierärztinnen und Tierärzten

Das „Armdrücken“ der Berufsverbände: Der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) hat am 18. Juni 2021 einen offiziellen Kommentar zu den Anmerkungen des Bund angestellter Tierärzte (BaT) und des Verbund Unabhängiger Kleintierkliniken (VUK) – zum Korporativ-Vertrag bpt/AniCura – veröffentlicht.

Der bpt wirft dem BaT und VUK vor, in öffentlichen Foren den Tierärztemangel und die schlechten Arbeitsbedingungen in der Praxis zu beklagen, ohne jedoch selbst konkret etwas dagegen zu unternehmen und damit die Interessen der eigenen Mitglieder zu vertreten. Trotz jahrelanger Ankündigungen gäbe es nach wie vor keinen Tarifvertrag für die angestellten Tierärztinnen und Tierärzte – so der bpt.

Auch zu den vor allem für die Kleintierpraxis und kleinen Praxen brennenden berufspolitischen Themen, wie dem Tierarzneimittelgesetz (TAMG) oder den notwendigen Reformen von Gebüh- renordnung (GOT) und Approbationsverordnung (TAppV) sei vom BaT und vom VUK nichts zu hören. Stattdessen würde der zwischen bpt und AniCura verhandelte Korporativ-Vertrag kritisiert und dem bpt unterstellt, gegen die eigene Satzung und die Interessen der kleinen Praxen zu verstoßen.

Download : Vollständiger Kommentar des bpt zu den Anmerkungen von BaT (6. Juni) und VUK (15. Juni 2021) zum Korporativ-Vertrag bpt/AniCura – Hier klicken!

Der Bat hat auf seiner Website ein Statement zu der Kooperation zwischen dem bpt und AniCura veröffentlicht.

Meine Meinung: Tierärztinnen und Tierärzte brauchen – mehr denn je – die Geschlossenheit bei der Vertretung der Interessen in der Öffentlichkeit. Die Branche entwickelt sich rasant, Strukturen verändern sich, es herrscht Fachkräftemangel, zahlreiche neue Strukturen erobern Bereiche die bisher ausschliesslich Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten war. Herausforderungen gibt es somit mehr als Genug.

Man kann und darf durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Ob unterschiedliche Standpunkte und Interessen jedoch sinnvoll in der Öffentlichkeit diskutiert werden müssen, darf hinterfragt werden. Am Ende gehören dabei nämlich alle beteiligten und damit der gesamte Berufsstand zu den Verlierern.

Haitis Nationalmotto lautet: „L’Union Fait La Force“ (französisch für „Einigkeit macht Stärke“). Ein Motto, das einem Berufsstand – der immer mehr Gruppen und Subgruppen zu bilden scheint – sehr zuträglich sein dürfte. Dabei ist jeder gefragt! Wie das geht? Anregungen dazu finden sich in unserem Beitrag „Das Image der Tiermedizin – Zeit für einen Wandel!“

 

Viele Grüße und eine stets erfolgreiche Zeit

Raphael M. Witte und das RUHMservice-Team

P.S.: Ich freue mich über Ihre Anregungen für einen Imagewandel in der Tiermedizin und Feedback zu diesem Beitrag. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion oder das Ruhmservice-Kontaktformular für eine persönliche Nachricht.


Side view at white dog standing at examination table at vet clinic with young female doctor stroking him, copy space

Welt-Tierärzte-Tag 2021 – Tiermedizin in Zeiten der Pandemie


World Veterinary Day – der Welt-Tierärzte-Tag 2021

Die Welt braucht ihre Tierärztinnen, Tierärzte und Tiermedizinische Fachangestellte – nicht nur, weil Tiere professionelle, medizinische Betreuung und Vorsorge benötigen, sondern auch wegen der besonderen Art der Menschen, die tierärztliche Leistungen erbringen. Natürlich sind wir – nach über 20 Jahren in der Branche – etwas voreingenommen was tiermedizinisch Tätige betrifft. Wir erleben sie, nahezu ausnahmslos, als selbstlose, fürsorgliche und mitfühlende Mitmenschen. Nicht die gefährlichste oder ekligste Aufgabe hält sie davon ab, alles zu tun, damit es vierbeinigen Familienmitgliedern richtig gut geht.

 

In diesem Jahr (2021) findet am Samstag, dem 24. April der „Welt-Tierärzte-Tag“ oder international „World-Veterinary-Day“ statt. Das diesjährige Motto lautet „Die Reaktion der Tierärztinnen und Tierärzte auf die Covid-19-Krise“.

 

Natürlich war das Corona-Virus für erfahrene Tierärzte nicht neu, aber COVID-19 war etwas, mit dem niemand gerechnet hatte.

Tierarztpraxen standen vor der anspruchsvollen Herausforderung – schnell zu agieren, Hygiene- und Schutzmaßnahmen in der Tierarztpraxis umzusetzen, in den aktiven Dialog mit Tierhaltern zu treten und dabei alles zu tun, um Tiere bestmöglich zu versorgen und dies weiterhin zu können – zum Wohl der Tiere.P.S

Wir finden, Ihr habt das großartig gemacht und wünschen allen Praxisteams alles Gute zu Eurem Tag und vielen Dank!

Viele Grüße und eine stets erfolgreiche und gesunde Zeit

Raphael M. Witte und das RUHMservice-Team

P.S. Ihr seid Stolz auf die Zugehörigkeit zum veterinärmedizinischen Berufsstand und wollt dies auch nach Außen zeigen? Der „World-Veterinary-Day“ ist der Anlass dies zu tun!  Zum Beispiel mit den „I LOVE VET MED“ Stickern, Shirts oder Buttons und vieles mehr…


Das Image der Tiermedizin – Zeit für einen Wandel!

Das Image der Tiermedizin – Zeit für einen Wandel!

Warum es jetzt an der Zeit ist, sich als Tierärztin oder Tierarzt ein anderes Image zuzulegen

Was machen Sie als Tierarzt (m/w/d) oder TFA am Sonntag? Erholen ist per se eine gute Idee. Eine weniger gute ist es, den – mehr oder weniger – freien Tag dazu zu nutzen, Dinge zu bearbeiten, die im Laufe der Arbeitswoche „liegen geblieben sind“. Dazu gehört für mich die Durchsicht diverser Fachzeitschriften, die ich nach Themen scanne, die für meine berufliche Tätigkeit als Praxisberater relevant sind. Heute bin ich bei der Zeitschrift Vet-Impulse (Ausgabe Nr. 21 vom 01. November 2020) auf einen Beitrag gestoßen, der mich zunächst sprach- und dann fassungslos gemacht hat.

Senkung statt Anhebung? – die geplante Überarbeitung der GOT

Jeder kennt sicher den Moment, in dem man denkt: „Das ist jetzt irgendwie ein Scherz. Das musst du falsch verstanden haben.“ Für mich war das genau so ein Moment! Im Beitrag erfahre ich, dass es im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), angeführt von Ministerin Julia Klöckner, Überlegungen gibt, in der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) Positionen Posten nach UNTEN anzupassen. Betroffen sei vor allem der Nutztierbereich, detailliertere Informationen gibt es dazu noch nicht.

Zweifelhafte Umfrage zur Einkommenssituation selbstständiger Tierärzte – mir schwillt der Kamm

Weiter erfahre ich, dass die der Agrarlobby nahestehende Firma „AFC Public Services GmbH“ vom BMEL beauftragt wurde, eine Umfrage bei Tierärzten durchzuführen. Diese soll dazu dienen, die Einkommenssituation der Tierärzteschaft zu analysieren. Die Umfrage soll bis zum 30. November 2020 durchgeführt werden und wurde, ohne weitere Information oder Abstimmung mit der BTK, per E-Mail willkürlich an Tierarztpraxen gesendet. Eine Prüfung, ob die Teilnehmer berechtigt sind, an der Umfrage teilzunehmen, findet nicht statt. Alles in allem: Ich bin – mal wieder – sprachlos! Warum bin ich nicht einfach spazieren gegangen? Jetzt verfolgen mich die Gedanken im Zusammenhang mit diesem Beitrag länger, als mir lieb ist. Ob die GOT nun nach unten angepasst wird oder nicht: In der Tiermedizin liegt schon länger einiges im Argen!

„Der Tierarzt sollte sich ein anderes Image zulegen“ – Der Doktor und das liebe Vieh (Folge 01)

Ich bin seit 20 Jahren in der veterinärmedizinischen Branche und seit 12 Jahren in der Beratung vor allem tierärztlicher Praxen und Kliniken tätig. Im Rahmen von Seminaren und Präsentationen bei Praxisberatungen behandle ich regelmäßig wichtige Aspekte zur Einkommenssituation von selbstständigen und angestellten Tierärzten und TFA. Aus den zahlreichen, teilweise sehr persönlichen Gesprächen mit diesen Gruppen kenne ich viele Einzelsituationen sehr genau.

Einstieg in die Darstellung der Situation der tierärztlich Tätigen ist ein kleiner Ausschnitt aus der ersten Folge der Kultserie „Der Doktor und das liebe Vieh“. Tierarzt James Harriot stellt sich bei Inhaber Siegfried Farnon vor. Gemischtpraktiker Farnon zeigt Harriot bei einem kleinen Rundgang. Die erste Folge spielt 1937, und bereits zu diesem Zeitpunkt sagt Farnon: „Der Tierarzt sollte sich ein anderes Image zulegen…“. Recht hat er! Schließlich hat dieses Zitat im Jahr 2020 höchste Aktualität.

Profit machen nur die anderen – das stimmt so nicht

Der Heimtiermarkt boomt, in der Fleischindustrie wird von Einzelnen wie Tönnies und Co. kräftig abgesahnt und Industrie- und Pharmafirmen der Tierbranche sind kontinuierlich auf Wachstumskurs. Im Widerspruch dazu haben sich die Schlagzeilen zur Einkommenssituation selbstständiger und angestellter Tierärzte in den vergangenen zehn Jahren dagegen kaum verändert.

Sie reichen von „Dann geht man eben nachts putzen“ (Christina Hucklenbroich, 2009, FAZ) über „Tierärztin bekam nicht einmal zehn Euro netto die Stunde“ (Lisa Breit, 2018, Der Standard) bis zu den 2019 veröffentlichten Angaben der apoBank zu den Konditionen angestellter Tierärzte: „Vom Boom in der Heimtierbranche und den Profiten im Nutztiersektor profitieren Tierärzte scheinbar nicht.“ Noch schlechter steht es um das Berufsbild der Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA). Trotz Fachkräftemangel kann in den Anfangsjahren dieses Berufes kaum ein Einkommen erzielt werden, mit dem – ohne Eltern oder Partner – eine eigenverantwortliche Lebensführung realistisch möglich ist. Kein Wunder also, dass ein Großteil der TFA bereits frühzeitig wieder aus dem Beruf ausscheidet.

Alle Gründe für diese Entwicklungen verstehen und darlegen zu wollen würde den Rahmen dieses Blogbeitrags hoffnungslos sprengen. Dabei ist Tiermedizin doch per se keine „Loserbranche“. Das System „Private Equity“ investiert beispielsweise ganz sicher nicht in eine Branche, wenn es keine realistische Aussicht auf lukrative Renditen gibt.

Die veterinärmedizinische Landschaft ist extrem heterogen – ein Erklärungsversuch

Unternehmen, auf denen das Etikett „Tierarztpraxis“ klebt, sind extrem unterschiedlich. Der Inhaber einer Großtierpraxis z. B. hat außer der Berufsbezeichnung nur wenige Schnittstellen mit dem einer Kleintierpraxis. Selbst innerhalb der Kleintierpraxen ist die Bandbreite – von der spezialisierten Fachpraxis mit einem hohen Überweisungsanteil bis zur kleiner Praxis, die vor allem der allgemeinen Grundversorgung dient – sehr groß. Hinzu kommt, dass ein hoher Anteil von Tierarztpraxen ein Umsatzniveau erzielt, bei dem eine tragfähige Vollexistenz nicht ansatzweise darstellbar ist. Der Anteil sogenannter „Non-Profit-Praxen“ in Deutschland ist hoch.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind das sicher einige der Gründe, die eine höhere Solidarität und Einigkeit unter Tierärztinnen und Tierärzten verhindern. Dabei wäre genau diese Einigkeit und Solidarität aktuell wichtiger denn je, zumindest wenn sich Image und Einkommensniveau der Tiermedizin endlich ändern sollen.

Tiermedizin zu einem neuen Image verhelfen – jeder Beitrag zählt

Meine Erfahrung: Nachhaltige Veränderung ist in der Regel nicht zwischen 12 und Mittag umzusetzen. Im Rahmen der Praxisberatungen erlebe ich immer wieder, dass es zwei Faktoren für erfolgreiche und nachhaltige Veränderung gibt: Kontinuität und Umsetzung.

„Tiermedizin ist eine Teamleistung!“, darauf weise ich immer wieder hin. Der oder die Einzelne ist in der Branche definitiv auf verlorenem Posten. Eine Tierarztpraxis ist dann besonders erfolgreich, wenn das Team gut funktioniert, wenn es sich gegenseitig unterstützt, wenn jeder sein „Warum“ und „Wie“ kennt und die Prozesse klar definiert sind. Prozesse und konkrete Maßnahmen, die sich einmal als erfolgreich und zielführend bewährt haben, gilt es im Team konsequent umzusetzen. Das ist zwar eine gewisse Herausforderung, aber ganz sicher nicht unmöglich.

Übertragen auf die Herkulesaufgabe „Imageänderung der Tiermedizin“ kann diese Vorgehensweise ebenfalls zum gewünschten Erfolg führen. Auch hier können kleine Einzelmaßnahmen, die konsequent und von möglichst vielen umgesetzt werden, eine spürbare Veränderung bewirken.

Einige Anregungen zu konkreten Maßnahmen – für einen Imagewandel der Tiermedizin:

  • Die Zugehörigkeit zum tierärztlichen Beruf konsequent kommunizieren – mehr Berufsstolz ist definitiv angebracht.
  • Regelmäßig Gespräche mit Fachfremden zur Aufklärung über das Berufsbild führen.
  • Erbrachte Leistungen konsequent abrechnen – weil jeder, der mit dem Portemonnaie der Kunden denkt, sich in dem Moment aus dem eigenen bedient.
  • Öfter einmal Nein sagen – zu den falschen Kunden oder zu der Nachfrage nach Sonderpreisen, z. B. von Züchtern.
  • Die GOT als Serviervorschlag sehen und konsequent ausschöpfen – innerhalb der GOT gibt es eine Menge Spielraum, der fast nie wirklich genutzt wird.
  • Preise für Leistungen auf Basis der individuellen Kosten kalkulieren – weil nur erfolgreiche Praxen gute Tiermedizin anbieten können.
  • Auf Preisdumping verzichten – wer es doch macht, zahlt am Ende drauf und handelt nicht solidarisch.
  • Fortbildungen zu den Themen Management und Marketing – um die unternehmerischen Kompetenzen sinnvoll zu ergänzen und den wirtschaftlichen Erfolg der Praxis zu fördern.
  • Mitarbeiter/-innen am wirtschaftlichen Erfolg der Praxis beteiligen – weil jeder, der einen Beitrag dazu geleistet hat, es verdient hat.
  • Das Internet und Social Media nutzen, um den Wert tierärztlicher Leistungen und die tatsächliche Situation im Beruf zu vermitteln.

Veränderung ist immer möglich – wenn die Notwendigkeit besteht und alle handeln

In nur neun Monaten haben sich unsere Arbeitswelt wie unser Privatleben in einer Intensität verändert, die sich keiner von uns hätte vorstellen können. Ein Virus hat sich als extremer Evolutionsbeschleuniger erwiesen. In vielen Bereichen hätte es ihn nicht gebraucht, es zeigt aber, wie schnell Veränderung möglich ist – zumindest wenn der Druck hoch genug ist und mehrheitlich gehandelt wird.

Fazit: You love VET-Med? Der- oder diejenige, die einen Beitrag leisten kann, um das Image der Tiermedizin zu verändern, begegnet Dir jeden Morgen im Spiegel!

Überlegen Sie, was ihr Beitrag sein kann, und handeln sie! Motivieren sie andere, dies auch zu tun, und nutzen sie jede Möglichkeit, ihren Beitrag für einen Imagewandel der Tiermedizin zu leisten, egal wie groß oder klein er ist. Tiermedizin ist nichts Abstraktes und keine Institution. Tiermedizin ist eine Dienstleistung, die von Menschen praktiziert und gelebt wird – jeden Tag!


Viele Grüße – und natürlich eine tierisch gutes Image!

Raphael M. Witte

Veterinary Business Consultant

P.S.: Ich freue mich über Ihre Anregungen für einen Imagewandel in der Tiermedizin und Feedback zu diesem Beitrag. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion oder das Ruhmservice-Kontaktformular für eine persönliche Nachricht.


STELLENANGEBOT: Tiermedizinische Fachangestellte (m/w/d) für moderne Fachtierarzt-Praxis in Bergisch Gladbach – bei Köln – gesucht!

STELLENANGEBOT: Tiermedizinische Fachangestellte (m/w/d) für moderne Fachtierarzt-Praxis in Bergisch Gladbach – bei Köln – gesucht!

Für das Team der Tierarztpraxis Dr. Roland Stirl in Bergisch Gladbach suchen wir eine Tiermedizinische Fachangestellte (m/w/d) – in Teil- oder Vollzeit.

Die Tierarztpraxis Dr. Roland Stirl ist eine moderne Fachtierarzt-Praxis westlich von Köln und verfügt über eine überdurchschnittliche Einrichtung sowie eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung nahe der Autobahn 4. Wir sind eine Fachtierarzt-Praxis, anerkannte “Tierärztliche Praxis für Kleintiere“ und offizielle “Weiterbildungsstätte im Gebiet Kleintiere“. Perfekt also, wenn du Lust hast noch Neues zu lernen.

Die Leistungsschwerpunkte der Praxis sind die chirurgischen Leistungen (hier haben wir eine besondere Expertise bei der Operation brachycephaler Rassen) die Zahnheilkunde und Internistik. Zusätzlich legen wir besonderen Wert auf die konsequente Umsetzung wichtiger Vorsorgeleistungen, damit Krankheiten nicht entstehen bzw. früh erkannt und sofort behandelt werden können. Dazu informieren wir unsere Kunden gezielt und pro aktiv. Den uns anvertrauten Hunden, Katzen und anderen Kleintieren können wir dadurch eine bestmögliche Tiermedizin ermöglichen.

Unser Team liebt die Freude an der Arbeit! Daher suchen wir jemanden, der aktives Engagement, Flexibilität und echten Teamgeist mitbringt und dabei im Umgang mit Mensch und Tier gleichermaßen authentisch ist. Tiermedizin ist unsere Passion! Daher suchen wir eine Teamergänzung die – vor dem Hintergrund geregelter Arbeitszeiten – versteht, dass ab und an die Fürsorge um die uns anvertrauten Tiere über einer strikten 9 to 5 „Work-Life-Balance Pseudophilosophie“ steht. Wir suchen jemanden, der aktiv mitdenkt und von sich aus die wichtigen Dinge bei der Arbeit sieht. Du findest dich wieder? Super, denn dann findest du bei uns definitiv einen richtig coolen Arbeitsplatz. 

Wir bieten eine gut funktionierende Terminsprechstunde, einen offenen, freundlichen und entspannten Umgang im Team, Weiterbildungsmöglichkeiten, Kongressbesuche, übertarifliche Konditionen sowie geregelte Arbeitszeiten (digitale Zeiterfassung, keine Nachtnotdienste).

Hört sich gut an? Dann freuen wir uns auf dich und deine Bewerbung! Gerne per E-Mail an: praxis@dr-stirl.de oder ruf einfach an, unter: 0 22 02 – 246 970

Tierarztpraxis Dr. Roland Stirl
Fachtierarzt für Kleintiere
Richard-Zanders-Strasse 45
51469 Bergisch Gladbach

Infos zur Praxis: www.tierarzt-stirl.de


AKTUALLISIERT: Diese Stelle konnte besetzt werden!


STELLENANGEBOT: TFA (w/m/d) für moderne Kleintierpraxis in Dormagen gesucht!

STELLENANGEBOT: TFA (w/m/d) für moderne Kleintierpraxis in Dormagen gesucht!

Für die Tierarztpraxis an St. Michael in Dormagen suchen wir – ab sofort – eine Tiermedizinische Fachangestellte (w,m,d) zur Verstärkung des Praxisteams.

Die Tierarztpraxis an St. Michael ist eine moderne Kleintierpraxis in der Region Köln-Düsseldorf-Neuss und verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung unmittelbar an der Autobahn 57.

Leistungsschwerpunkte der Praxis sind die Zahn- und Katzenmedizin sowie die Ophthalmologie. Auf die konsequente Umsetzung wichtiger Vorsorgeleistungen legen wir goßen Wert, damit Krankheiten nicht entstehen, bzw. früh erkannt und sofort behandelt werden. Dazu informieren wir unsere Kunden gezielt und pro aktiv. Die kontinuierliche Weiterbildung des gesamten Praxisteams finden wir sehr wichtig, denn „unseren“ Kleintieren wie Hund, Katze und Co. möchten wir stets die beste Behandlung ermöglichen.

Wir lieben die Freude an der Arbeit! Daher suchen wir jemanden, der aktives Engagement, Flexibilität und echten Teamgeist mitbringt und dabei im Umgang mit Mensch und Tier authentisch ist. Die Tiermedizin ist unsere Passion! Daher suchen wir eine Teamergänzung die – vor dem Hintergrund geregelter Arbeitszeiten – versteht, dass ab und an die Fürsorge um die uns anvertrauten Tiere über einer strikten 9 to 5 „Work-Life-Balance“ steht. Wir suchen jemanden, der aktiv mitdenkt und von sich aus die Dinge sieht, die es zu erledigen gilt. Dann finden Sie bei uns definitiv einen richtig coolen Arbeitsplatz. 

Wir bieten eine gut funktionierende Terminsprechstunde, einen offenen freundlichen Umgang im Team, Weiterbildungsmöglichkeiten, Kongressbesuche, faire Konditionen sowie geregelte Arbeitszeiten (Zeiterfassung, keine Samstags, Sonntags- und Notdienste) ergänzen das, was wir anbieten.

Sie fühlen sich angesprochen? Perfekt, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an: info@kleintierpraxis-dormagen.de

oder postalisch an: 

Tierarztpraxis an St. Michael
Dr. Susann Ulusans
Kölner Straße 30
41539 Dormagen

Infos zur Praxis: www.kleintierpraxis-dormagen.de


AKTUALLISIERT: Diese Stelle konnte besetzt werden!



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