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Gefangen in der Ja-Falle? Das Zauberwort für mehr Zufriedenheit in der Tiermedizin
13 Jan 2021

Gefangen in der Ja-Falle? Das Zauberwort für mehr Zufriedenheit in der Tiermedizin


Als Tierärztin, Tierarzt oder TFA arbeiten Sie mit Ihrem Team in einem heilenden Beruf. Persönliche „Wohlfühlgrenzen“ – gegenüber Kunden, Kollegen oder Mitarbeitern – zu ziehen, entpuppt sich erfahrungsgemäß gerade in der Tiermedizin immer wieder als echte Herausforderung. Warum eigentlich?

Warum sind wir überhaupt solche Ja-Sager geworden?

Hier hat die eigene Erziehung in der Regel ganze Arbeit geleistet. Das Ja-Sagen haben wir von der Pike an gelernt – wir beherrschen es exzellent. Wir sagen – in immer kürzeren Intervallen – ja zu Veränderungen. Wir sagen ja zu neuen Trends, ja zur Meinung anderer, ja zu fast jedem Gefallen, um den wir gebeten werden. Das Ja-Sagen ist zu unserer täglichen Routine geworden. Dabei übersehen wir das wir oft ja zu Dingen sagen die wir im Grunde gar nicht wollen! Warum? Aus Angst vor Ablehnung? Weil uns ein Ja beliebt bei anderen macht (zumindest glauben oder hoffen wir das)? Weil ein Ja unser Belohnungssystem aktiviert? Daumen hoch um jeden Preis?

Warum NEIN sagen in der Tiermedizin eine ganz besondere Herausforderung ist

„Kann ich heute wirklich keinen Termin mehr bekommen?“. „Es geht meinem Tier aber gar nicht gut!“. Die Arbeit mit Lebewesen macht es nicht gerade einfacher. Hinzu kommen vermeintlich begrenzte wirtschaftliche Ressourcen der Tierhalter, die sich bei genauem Hinsehen regelmässig als falsch gesetzte Prioritäten entpuppen. Die Situationen, in denen das Nein bzw. Grenzenziehen für in der Tiermedizin Tätige zu einer echten Herausforderung wird, sind vielfältig – der Preis es nicht zu können hoch. Im Rahmen meiner Beratungsmandate erlebe ich es immer wieder: Wenn Dienstpläne zum „unverbindlichen Serviervorschlag“ verkommen, sind Arbeitszeiten kaum noch planbar. Das Terminmanagement wird zur Großbaustelle, eine inkonsequente Abrechnung reduziert stets den Gewinn. Das alles steigert auf Dauer höchstens den Frust. Ein zu hoher Preis für das Ja, der leider viel zu oft gezahlt wird. Zumal dieses Muster meist viel zu spät erkannt wird.

Warum das bewusste NEIN ganz neue Möglichkeiten eröffnet

Der Schlüssel zum Glück allerdings ist das Nein! Die Ja-Türe ist eine Türe, die sich nur scheinbar öffnet. Hinter dem Schloß verbirgt sich häufig die Sackgasse aus Frust, Ärger über sich selbst und Unzufriedenheit – weil man mal wieder in die Ja-Falle getappt ist und Dinge macht, die man im Grunde gar nicht machen wollte.

Das bewusste Nein öffnet das Tor zum Himmelreich, denn:

  • Wer sportlich und fit sein will, muss öfter nein zum Sofa sagen.
  • Wer reich sein will, muss nein zu unnötigen Kaufgenüssen sagen.
  • Wer treu sein will, muss nein zu anderen Gelegenheiten sagen.
  • Wer gute Freunde haben will, muss nein zu schlechten sagen.
  • Wer eine gute Zeit haben will, darf sich nicht mit schlechten Dingen beschäftigen.
  • Wer glücklich sein will, muss nein zu belastenden Dingen sagen.
  • Wer die richtigen Kunden im Wartezimmer haben will, muss nein zu den falschen sagen.

Diesem Anfang wohnt ein Zauber inne: Jedes neue Nein ist ein sehr guter Anfang

Ein Nein befreit vor allem erst einmal von unnötigen und ungewollten Verpflichtungen. Ein Nein schafft Luft zum Durchatmen und eröffnet so den Raum für das was wir wirklich gerne machen. Ein Nein schafft Platz für das echte Ja.

Es gibt uns Energie für das, was wir wirklich, wahrhaftig und ganz bewußt wollen. Das echte Ja ist das, was uns Energie gibt, was uns strahlen und aufblühen lässt. Es ermöglicht das Engagement für das, was unser Herz mit Freude und beruflich hoffentlich auch unser Portemonnaie füllt.

Erst, wenn wir klar und deutlich nein sagen zu allem, das wir nicht wollen, zu allem, das uns Kraft raubt, erst dann können wir uns auf unsere persönlichen Wünsche und Träume konzentrieren.

Mein Tipp für Ihr Wohlbefinden: Sagen Sie einfach öfter und ganz bewusst Nein

  • Nein zum Abnicken, immer dann wenn Sie spüren, dass Ihr Herz rebelliert.
  • Nein zu Ablenkungen, wenn Sie ein konkretes Ziel – z. B. für die Praxis verfolgen.
  • Nein zu den 1.000 kleinen Energiefressern, die Ihnen täglich Kraft rauben.
  • Nein, wenn Sie genau spüren, dass Sie nein meinen, auch wenn andere ein Ja erwarten.
  • Nein zu den Menschen, die Sie im Grunde schon viel zu lange nerven.
  • Nein zu den Kunden, für die alles selbstverständlich und ohnehin nie genug ist.

Ich gebe zu, das ist definitiv nicht immer leicht, aber nicht leicht heißt nicht unmöglich. Es liegt an Ihnen! Wenn jedes Nein für Sie eine echte Herausforderung ist, dann fangen Sie klein an. Planen Sie das nächste Mal doch einfach ein nein als mögliche Antwort ganz bewußt ein. Zum Beispiel, wenn Kunden etwas Unmögliches einfordern, über Preise für wichtige Leistungen meckern und Sie so herunterhandeln wollen, obwohl das Geld für Überflüssiges immer vorhanden ist oder wenn sie erwarten, dass Sie immer erreichbar sind.

Mit jedem Nein lassen Sie mehr Ja in Ihr Leben!

Ja zu Ihrem eigenen Ich – zu Ihrem Traum, Ihrer Passion, Ihrem Warum. Ich bin mir sicher, dass Sie in Ihrem Inneren ganz genau wissen, was Ihr Ja ist. So zeigen Sie der Welt, wie und wer Sie wirklich sind und teilen Ihre Energie, Ihre Freude und Ihre Ausstrahlung mit Anderen.

So finden Sie Ihre Balance von Geben und Nehmen. Eine Balance, die sich gut und richtig anfühlt. So können Sie bewußt und gerne für Andere da sein und gerne etwas zurückgeben – an diejenigen, die es wirklich verdient haben.

Ihr visueller Coach – damit die Nein-Botschaft dieses Beitrags haften bleibt!

Sie brauchen ein wenig Hilfestellung für Ihr bewusstes Nein? Diese gebe ich Ihnen gerne, denn, um Verhaltensmuster zu ändern, braucht es kleine Helfer. Wer mich kennt weiß: Ich liebe Sticker. Wohldosiert und gut platziert transportieren sie Botschaften, verleihen alltäglichen Dingen Individualität, machen unterscheid- und wiedererkennbar.

In Tierarztpraxen haben sie – in der Variante Etikett – meist eine Erinnerungsfunktion: „Nur Papier einfüllen!“, „Staubbehälter nach Gebrauch leeren!“ – in jeder Praxis finde ich zahlreiche dieser Hinweise.

Nein Aufkleber bestellenDer Ruhmservice-Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ ist so ein kleiner Helfer, wir haben ihn extra für diesen Beitrag erstellt, damit die Botschaft haften bleibt. In Ihrem Kopf und vor Ihrem Auge. Dort, wo Sie ihn als Helfer brauchen. Auf dem Spiegel im Bad, auf der Innenseite der Autoscheibe, am Spind im Umkleideraum, hinter dem Tresen der Anmeldung oder am Kühlschrank.

Raphael Witte Ruhmservice Consulting Beratung für TieraerzteUnd da sich das Auge schnell an visuelle Helfer gewöhnt, ist der Aufkleber sogar statisch haftend. So kann er leicht abgezogen und neu platziert werden – besser ist das. Sie finden den Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ im  Ruhmservice-Shop bei unseren Stickern für Tierarztpraxen.

Da Sie es offensichtlich bis hierher geschafft und wenn Sie Lust auf echte Veränderung und mehr Zufriedenheit haben: Ich habe ein Geschenk für Sie!

Sie können den Sticker „NEIN – sonst noch Fragen?“ völlig kostenfrei im Ruhmservice-Shop bestellen!

Dazu am Ende einfach den Rabattcode „MEHR-NEIN“ eingeben (gültig für einen Aufkleber, inkl. Porto und Versand).

 

Der Aufkleber erinnert Sie dann täglich an das Nein als neue Option, auf Ihrem Weg zu mehr Zufriedenheit.

Das – und natürlich eine tierisch erfolgreiche und gesunde Zeit – wünscht Ihnen

 

 

 

 

Raphael M. Witte

P.S. Keine Tipps zum veterinärmedizinischen Praxismanagement und Marketing mehr verpassen? Jetzt die Ruhmservice-Infos abonnieren!


Recall – Teil 2: So schnell rechnet sich das Erinnerungssystem Ihrer Tierarztpraxis
12 Aug 2020

Recall – Teil 2: So schnell rechnet sich das Erinnerungssystem Ihrer Tierarztpraxis

Im ersten Teil des Beitrages zum Thema Recall der Tierarztpraxis ging es darum, warum dieser Service für Tiere, Halter und Ihre Praxis wichtig ist und was Ihre Kunden darüber denken. Im zweiten Teil erfahren Sie, ob sich die Investition in diesen Service für Sie rechnet und wie Sie damit wirklich in Erinnerung bleiben.

Der essentielle Kurzcheck für mehr Umsatz: Wie viele Kunden erreicht Ihre Tierarztpraxis mit dem Erinnerungsservice wirklich?

Beim Erinnerungssystem ist es wichtig zu prüfen, wie konsequent Ihr Service tatsächlich ist. Wir bieten einen speziellen kostenfreien Kurzcheck für Tierarztpraxen an, die individuelle Erinnerungskarten bestellen. Damit erhalten Sie zusätzlich wertvolle Informationen, wie viele Kunden Sie mit diesem Service tatsächlich erreichen. Das Ergebnis: Fast alle Tierarztpraxen bestehen unseren Recall-Check nicht, das heißt sie erreichen ihre Zielgruppe nur sehr inkonsequent und fischen so mit einem äusserst grobmaschigen Netz. Die Folge: Tierhalter nehmen die Leistungen weniger in Anspruch. Mit allen Folgen für die Tiere und für die Umsätze Ihrer Tierarztpraxis. Das muss nicht sein: Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie die Lücken im Erinnerungssystem konsequent schließen und deutlich mehr Tiere, bzw. Tierhalter erreichen. So fischen Sie dann mit einem deutlich feinmaschigeren Netz und profitieren von einer höheren Umsetzungskonsequenz, gesünderen Tieren sowie mehr Umsatz und Gewinn. Sie möchten den Recall-Check für Ihre Tierarztpraxis? Kontaktieren Sie Ruhmservice kurz per E-Mail oder Telefon – wir informieren Sie gerne dazu.

Rechnet sich der Erinnerungsservice für meine Tierarztpraxis?

Leider denken Tierärzte häufig mit dem Portemonnaie Ihrer Kunden – ein fataler Fehler. Zum einen werden dadurch nicht alle wichtigen Maßnahmen für die optimale Versorgung der Tiere umgesetzt, zum anderen verlieren Sie dadurch ein erhebliches Umsatzpotential. Denn Sie sind nicht nur Tierarzt, sondern auch Unternehmer und der Wettbewerb schläft schon lange nicht mehr.

Ein Beispiel, das Sie überzeugen wird: Eine Praxis investiert 960,- Euro in insgesamt 2.000 hochwertige Erinnerungsarten, z.B. mit den beliebten Uli-Stein-Motiven oder Christian Vieler, jeweils passend für Hunde und Katzen. Die Karten werden mit dem eigenen Logo und den Kontaktdaten der Tierarztpraxis individualisiert. Das unterstützt die individuelle Positionierung und Markenbildung Ihrer Tierarztpraxis.

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Durch den konsequenten Einsatz der Karten nach Recall-Check und die deutlich bessere Aufmerksamkeit mit einem echten Sympathievorteil konnte die Impfquote um je fünf Prozent gesteigert werden. Sie glauben spontan das wäre nicht viel? In der letzten Zeile sehen Sie welchen Effekt der Einsatz nach Abzug der Investition für die jeweils 1000 Karten hat. Alleine der Mehrumsatz durch Impfung beträgt plus 3.710,00 Euro – der größte Teil davon ist mehr Gewinn! Dabei wurden nur der Mehrumsatz durch Impfleistungen berücksichtigt, nicht die ergänzenden Behandlungen, Blutanalysen oder Produktverkäufe. Neben dem Faktor für die Gesundheit der Tiere – eine sensationelle Rendite.

Individualität und eindeutige Positionierung – so bleiben Sie in Erinnerung

In der GVP findet sich nicht ohne Grund der Hinweis: “Der Tierarzt berücksichtigt in seinem Handeln das individuelle Informationsbedürfnis des Kunden (z. B. Praxismitteilung, Recall-System, Praxisbroschüre etc.)”.

Im Ruhmservice-Shop finden Sie daher u.a. ausgewählte und lizensierte Karten, z. B. mit Cartoons von Uli Stein, Christian Vieler und Friederike Scheytt. Diese wurden speziell für das schriftliche Erinnerungssystem von Tierarztpraxen entwickelt. bei jedem Motiv sind verschiedene Textvarianten verfügbar. Mit diesen Postkarten erzielt Ihre Tierarztpraxis eine besonders hohe Aufmerksamkeit bei den Kunden und erinnert an wichtige Termine auf humorvolle und einprägsame Art. Motive und Texte ergänzen sich optimal, ausserdem ist jeder Druck ein Unikat, da die Textseite für jede Tierarztpraxis stets individuell gestaltet wird.

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Dadurch unterscheiden sich Praxen die diese Karten verwenden deutlich von den bisher eingesetzten Gratis-Karten der Industrie. Diese “Kleinigkeiten” werden von Kunden registriert und erhöhen das Wertempfinden für Ihre Leistungen. Neben den klassischen Erinnerungen zum Jahrescheck mit Impfung empfehlen wir den Einsatz von Trauerkarten. Machen Sie den Einstieg mit der neuen Trauerkarten-Box oder nutzen Sie Karten zur Erinnerung an die Dentalprophylaxe oder den Geriatriecheck.

Fazit: Wann geht in Ihrer Tierarztpraxis die Post(karte) ab?

Vets get up!

Raphael Witte


Recall – Teil 1: 
So geht in Ihrer Tierarztpraxis die Post ab
25 Jul 2020

Recall – Teil 1: 
So geht in Ihrer Tierarztpraxis die Post ab

Welchen Beitrag Erinnerungs-Postkarten für den Erfolg Ihrer Tierarztpraxis leisten

Immer mehr Tierarztpraxen versenden wieder Erinnerungskarten, z.B. für den bevorstehenden Jahrescheck mit Impfung. Das Erinnern (Recall) zielt auf die Prävention und steht somit nicht nur für eine optimale medizinische Betreuung, sondern auch für einen guten Service Ihrer Praxis. Erfahren Sie hier, worauf es bei einem professionellen Erinnerungsservice ankommt und wie Ihre Tierarztpraxis von dieser Investition nachhaltig profitiert.

Viele Praxissoftware-Systeme bieten zunächst einmal mehrere Optionen für den Erinnerungsservice an. Neben dem Druck von Briefen oder Etiketten können auch SMS oder E-Mail Nachrichten versendet werden. Jedes Medium hat Vor- und Nachteile. E-Mail und SMS lassen sich zwar besonders günstig verschicken, sind aber in Zeiten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit deutlich mehr Aufwand oder Risiken verbunden. Nach dem Motto „Wer schreibt, der bleibt“ haben gerade in Zeiten der digitalen Kommunikation Erinnerungen, die per Briefpost ins Haus kommen, ihren Vorteil. Ihr Kunde hat auch physisch etwas in den Händen und der Erinnerungswert ist deutlich höher als bei einer von zahllosen E-Mails, die nach einem Mausklick schnell wieder in Vergessenheit gerät. Fakt ist: Ein professionelles Erinnerungssystem rechnet sich für Tierarztpraxen immer!

Warum gerade Postkarten im Marketing eine echte Renaissance erleben

Recall-Karten sind eine exzellente Serviceleistung Ihrer Tierarztpraxis, die Sie erbringen können, nicht müssen. Wenn Sie diesen Service allerdings nicht bieten, machen es andere. Hunde, Katzen und andere Haustiere haben den Stellenwert eines Familienmitglieds. Daher zeichnet sich deutlich ein Trend ab: Tierbesitzer möchten in der Regel möglichst viel für die Gesundheit ihrer Lieblinge unternehmen. 

Was spricht für Postkarten? Ganz einfach: Postkarten sind sympathisch! Denn wann erhalten Sie Postkarten? Wenn Freunde oder Bekannte in Urlaub sind und Grüße per Post schicken. Das Medium ist also bereits positiv in den Köpfen Ihrer Kunden verankert. 

Sie möchten wissen, was Kunden über den Erinnerungsservice Ihres Tierarztes denken? Wir haben einige Halterforen durchsucht. Lesen Sie in den Kundenmeinungen zum Thema Erinnerungsservice durch den Tierarzt. Sie können sicher sein: Auch Ihre Kunden werden positiv auf Postkarten und Mails reagieren. Probieren Sie es aus!

Im zweiten Teil zu diesem Thema erfahren Sie, wie Sie Ihre Praxis mit individuellen Erinnerungskarten unterscheidbar machen. Vergleichen Sie bereits jetzt die Wirkung:

Muster Textseite einer individuellen Recall-Karte – mit Logo und Kontaktdaten der Praxis:

Muster Textseite einer klassischen Standart-Karte :

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Eine Postkarte muss nicht erst geöffnet werden und landet dann in einem Papierstapel. Verwenden Sie ein ansprechendes Motiv, so werden die Karten meist länger aufbewahrt oder landen an einer Pinnwand. Auch die Kosten sind überschaubar: Postkarten können für 60 Cent versendet werden, Kosten für Kuverts und das höhere Briefporto entfallen.

Muster Textseite einer klassischen Standart-Karte:

Muster Textseite einer individuellen Recall-Karte:

Vorsorgeuntersuchungen sind der Schlüssel zu einem langen Tierleben!

Dass medizinisch immer mehr machbar ist und in der Praxis auch tatsächlich gemacht wird, zeigt sich unter anderem daran, dass Haustiere wie Menschen immer älter werden. Sie haben heute eine deutlich höhere Lebenserwartung als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen wird für Ihre professionelle Tierarztpraxis immer wichtiger, denn Ihre Kunden wollen, dass die Lieblinge optimal versorgt werden.

Bei den von Ruhmservice Consulting durchgeführten Praxisanalysen zeigt sich allerdings, dass sehr häufig bei Weitem nicht alle medizinisch notwendigen und sinnvollen Vorsorgemaßnahmen durchgeführt werden. Leistungen zur Dentalprophylaxe, Entwurmungen, Geriatriechecks oder sogar wichtige Impfungen werden nicht umgesetzt.

Fazit:

Es ist die Aufgabe eines Tierarztes, nicht nur kranke Tiere zu heilen, sondern auch prophylaktisch dafür zu sorgen, dass Tiere nicht erkranken. Was können Sie als Tierärztin oder Tierarzt also unternehmen, um diesem Anspruch gerecht zu werden? Informieren Sie Ihre Kunden, welche Vorsorgemaßnahmen möglich und je nach Lebensphase und Lebensumständen des Tieres sinnvoll sind. Nur so können Ihre Kunden entscheiden, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen wollen. 

Der zweite, sehr wichtige Schlüssel: Erinnern Sie Ihre Kunden an wichtige Termine, denn viele Termine werden schlicht und einfach vergessen. Das macht einen möglichst konsequenten Erinnerungsservice besonders wichtig!

Im zweiten Teil des Beirags zum Thema Recall in der Tierarztpraxis erfahren Sie worauf es zusätzlich ankommt und wie Sie bei Ihren Kunden wirklich in Erinnerung bleiben.

Vets get up!

Raphael Witte


„Vets-Management“ – Start des neuen Video-Formats zum Praxismanagement und Marketing für Tierärzte
30 Okt 2019

„Vets-Management“ – Start des neuen Video-Formats zum Praxismanagement und Marketing für Tierärzte

Neues Video-Format zum Praxismanagement & Marketing für Tierärzte

Kompetenzen im Praxismanagement und Marketing sind – für selbständige und angestellte Tierärzte – essentiell. Sie werden für den Erfolg als Tierarzt sogar immer wichtiger. Heute startet zu diesen wichtigen Themen das neue Video-Format „VETS-MANAGEMENT“!

Raphael Witte ist spezialisiert auf die Themen Praxismanagement und Praxismarketing für Tierärzte. Das Thema Kommunikation liegt ihm besonders am Herzen. Zusammen mit dem Ruhmservice-Team macht er seit über 12 Jahren Tierärzte – und Ihre Praxisteams – erfolgreich. Als  „Raphael Witte – der Vet-Consultant“ teilt er sein Wissen als Praxisberater und setzt mit dem neuen Video-Format „Vets-Management“ Impulse zur Entwicklung der Tierarztpraxis oder Tierklinik.

Die Idee des Formats „Vets-Management“ ist es, Tierärzten wertvolle Impulse zur Optimierung wichtiger interner Prozesse zu liefern. Die Inhalte werden exklusiv auf dem Online-Portal für Tierärzte „vets-online.de“ veröffentlicht. So ist sichergestellt, dass die Inhalte wirklich die definierte Zielgruppe erreichen. Zu jeder Folge „Vets-Management“ gibt es zusätzlich ein Handout zum Download.

Dies ist wichtig, denn bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen ist meist das gesamte Team der Tierarztpraxis gefragt. So können die wichtigen – und die Videos ergänzenden Informationen – ausgedruckt und (z.B. im Rahmen des nächsten Teammeetings) mit dem Praxisteam geteilt werden.

Kennen Sie das Geheimnis erfolgreicher Tierarztpraxen? Der Ausschnitt aus der ersten Folge (000 – Teaser) „Vets-Management“ bringt es auf den Punkt:

Raphael Witte zum Start und der Idee hinter „Vets-Management“:

Das Format „Vets-Management“ liefert Praxisinhabern sowie angestellten Tierärzten und Tiermedizinischen Fachangestellten, also dem gesamten Praxisteam, wertvolle Impulse zur Entwicklung der Tierarztpraxis oder Tierklinik. Details in der Kommunikation oder bei internen Prozessen haben einen erheblichen Einfluß auf den Erfolg einer Praxis und natürlich auch auf die Zufriedenheit im Beruf. Beides liegt mir sehr am Herzen! Die Inhalte sind so aufgebaut, dass Teams mit den gelieferten Impulsen und etwas Eigeninitiative richtig viel erreichen können.

Die „Produktion“ einer Folge – von der Idee, über die Umsetzung, bis zur Fertigstellung – ist schon recht zeitaufwendig. Ein Feedback zu den Inhalten ist, gerade in der Anfangsphase eines solchen Projekts, besonders wichtig. Die Inhalte sollen schließlich relevant für die Nutzer sein. Daher freue ich mich über jedes Feedback. Geplant war zunächst eine Folge pro Monat. Sofern die Ressourcen es irgendwie erlauben, möchte ich die Frequenz gerne auf 14-tägig steigern.

Hinweis: Alle „Vets-Management“ Video-Beiträge sowie die ergänzenden Handouts sind vollständig kostenfrei verfügbar und werden ausschließlich auf der Plattform „Vets-Online“ veröffentlicht. Als registrierter Nutzer finden Sie alle Folgen unter: Fachbeiträge > Videos > Vets-Management“ [hier klicken]

 

Ich wünsche Ihnen eine stets erfolgreiche Zeit und viel Freude bei der Arbeit

Raphael Witte


10 Tipps für mehr persönliches Glück als Tierarzt!
16 Feb 2019

10 Tipps für mehr persönliches Glück als Tierarzt!

So steigern Sie als Tierarzt Ihr Glücksempfinden und Ihre Zufriedenheit!

Tiermedizin als unglücklicher Berufsstand? Das ist er ganz sicher nicht. Dennoch gibt es einige Rahmenbedingungen, die gerade Tierärzten ein glückliches (Privat-)leben nicht gerade erleichtern.

Dazu gehören die ungeliebten Euthanasien, finanzielle Sorgen des Tierbesitzers, die es möglicherweise nicht erlauben eine wichtige Behandlung durchzuführen, die Äußerung „Das ist aber teuer!“, weil Tiere in der Regel nicht krankenversichert sind und Tiermedizin immer anspruchsvoller wird oder wenn ein Tierbesitzer eine Fortsetzung der Behandlung fordert, obwohl es aus Sicht des Tierschutzes geboten erscheint, das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Viele dieser Situationen sind emotional belastend und mit Stress verbunden.

Nicht jeder Tierarzt ist dieser Belastung dauerhaft gewachsen und so ist nicht nur das aktuell häufig thematisierte Burnout-Syndrom in der Veterinärmedizin ein Thema, sondern auch das erhöhte Selbstmordrisiko unter Tierärzten wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen. Nicht nur in Großbritannien soll das Suizidrisiko bei Tierärzten dreimal so hoch sein, wie das der restlichen Bevölkerung. Der Beitrag „Wenn Mitgefühl tötet: Tierärzte begehen überdurchschnittlich oft Suizid“ der NEUE ZÜRICHER ZEITUNG hat das bekannte Thema wieder einmal aufgeworfen. In der  Ausgabe Nr. 16 (2018) der Zeitschrift VETimpulse findet sich ein Artikel  mit dem Titel „Das Glas ist doch halbleer“, in dem eine  Studie der britischen Coaching-Agentur „Engage“ zitiert wird, wonach Tierärzte und ihre Angestellten über wenig Selbstvertrauen – zumindest im Vergleich zu anderen Berufszweigen – verfügen. Die negative Stimmung habe einen desaströsen Effekt auf das Wohlbefinden aller Mitarbeiter. Eine selbstbewusstere, offenere und deutlich motiviertere Einstellung müsse dringend angestrebt werden.

Dabei trifft das Phänomen natürlich nicht nur die Veterinärbranche, denn das Angebot an verschiedenen Glücks- und Lebensratgebern für alle Bereiche ist nahezu unüberschaubar. Sicherlich ist dabei der ein oder andere Impuls für ein glücklicheres Leben zu gewinnen. Jemandem, der nach der Lektüre eines Buches von sich behaupten konnte, dauerhaft glücklich zu sein, ist mir bisher noch nicht begegnet. Die Äußerung eines Freundes geht mir in diesem Zusammenhang nicht aus dem Kopf:

Glück ist eine Frage Deiner persönlichen Entscheidung!

Zitat - Unbekannt

Recht hatte er. Was können Sie als Tierarzt also konkret verändern, um Ihr privates und berufliches Glücksempfinden zu steigern?

10 Tipps für Ihr persönliches Glück und Ihre Zufriedenheit als Tierarzt:

1. Kümmern Sie sich nicht darum, was Kunden, Kollegen, Freunde oder Verwandte über Sie persönlich denken! Natürlich wissen gerade Sie als Tierarzt, dass das unserer eigentlichen Intuition widerspricht, denn auch Menschen sind Rudeltiere. Der Anschluss an die eigene Sippe oder Gemeinschaft war früher überlebenswichtig, und dieses Programm tickt immer noch in uns. Dies lässt sich auch heute noch feststellen, wenn der „Gefällt-mir-Klick“ in einem sozialen Netzwerk nachweislich das Belohnungssystem aktiviert. Doch um welchen Preis? Wenn Sie sich dauernd  Gedanken darüber machen, was andere von Ihnen halten oder denken, verschwenden Sie ganz erheblich Energie. Seien wir ehrlich: Sie werden es ohnehin nicht allen recht machen können und bei dem Versuch, das zu schaffen, ist der Frust vorprogrammiert. Everybody’s Darling is everybody’s Depp. Tipp: Hören Sie ab sofort auf darüber nachzudenken, was andere über Sie denken!

2. Perfektion ist ein Mythos! Seien Sie als Tierarzt und Mensch natürlich so gut, wie Sie sein können, aber vermeiden Sie den Anspruch immer und in allen Bereichen perfekt sein zu wollen. Das Ergebnis ist, dass Sie ausgeglichener und entspannter werden. Sie werden dadurch automatisch die Kunden und Menschen anziehen, die wirklich zu Ihnen und Ihrer Tierarztpraxis passen. Tipp: Wenn Sie gar nicht erst versuchen, es allen recht und immer perfekt zu sein, haben Sie die große Chance Ihren Beruf und Ihr Leben nach Ihren eigenen Werten und Vorstellungen zu leben – schließlich sind Sie nicht Bruce Allmächtig.

3. Hören Sie sofort auf, Zeit und Energie in etwas zu investieren, von dem Sie gar nicht wollen, dass es passiert. „Was ist, wenn meine angestellte Tierärztin kündigt oder schwanger wird? Hoffentlich bekomme ich keine Steuerprüfung.“ Mit diesen Gedanken ändern Sie ohnehin nichts, sondern lenken Ihre Aufmerksamkeit und Energie nur auf negative Eventualitäten. Ich habe in meinem Büro ein „Feel Good Board“, das ist eine Pinnwand, an die ich ausschließlich Dinge hefte die mich an positive Momente und Erfolgserlebnisse erinnern. Tipp: Hören Sie auf zu grübeln! Denken Sie an schöne Momente, das gibt Ihnen Energie und motiviert.

4. Menschen, die mit Ihnen z.B. über andere Tierarztpraxen oder Kollegen lästern, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über Sie lästern, wenn ihnen etwas nicht passt. An Gerüchte zu glauben ist wie die Schilderung des Blinden von der Farbe, denn Ihnen fehlen in der Regel die Fakten für eine wirklich objektive Bewertung. Tipp: Hören Sie sofort auf mit Anderen oder über Andere zu lästern!

5. Nehmen Sie die Dinge nicht persönlich! In den Kommunikationstrainings erlebe ich immer wieder die Subjektivität der Wahrnehmung. Jeder macht sich ohnehin seine eigene Realität, egal wie Sie sich verhalten. Häufig haben die Reaktionen anderer nichts mit Ihnen zu tun. Kennen Sie das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun? Menschen, die besonders stark auf dem Beziehungsohr hören, sind häufig besonders gestresst und weniger glücklich. Tipp: Achten Sie in Ihrer Kommunikation einmal mehr darauf, was der Andere wirklich sagt und warum er etwas sagt. Sich sofort angegriffen oder kritisiert zu fühlen ist nämlich viel weniger häufig gerechtfertigt, als wir es empfinden.

6. Wenn wir uns ernst nehmen, hoffen wir unbewusst, dass Andere das auch tun. Fakt ist: Sie sind definitiv einzigartig! Es gibt Sie nur ein einziges Mal unter fast acht Milliarden Menschen. Gönnen Sie sich den „Luxus“ – seien Sie einfach derjenige, der Sie wirklich sein möchten. Tipp: Nehmen Sie sich selbst zwar ernst, aber nicht zu wichtig! Lachen Sie dabei durchaus auch einmal über sich selbst. Das wirkt natürlich souverän und Humor macht zusätzlich attraktiv.

7. Hören Sie sofort auf sich zu ärgern! Sie haben eine Behandlungsmöglichkeit übersehen? Ein Kunde war zu einer Mitarbeiterin unverschämt, hat über den Preis gemeckert oder ist unbelehrbar? Ich bin nach 18 Jahren in der Veterinärbranche immer noch erstaunt was tierärztliche Praxisteams zuweilen erleben. Versuchen Sie es stattdessen mit Humor. Ich habe kürzlich über eine Tierärztin geschmunzelt, die nach einer emotional belastenden Situation mit einem Kunden leise zu sich selbst sagte: „Gute Besserung!“ Tipp: Wut, Frust und Ärger sind allerdings echte Energiekiller. Entsagen Sie diesem negativen Trio ein für alle Mal.

8. Je mehr Dinge man hat, desto mehr haben einen die Dinge! Schauen Sie beruflich z.B. einmal kritisch in Ihre Apotheke. Werden alle Medikamente wirklich benötigt? Gibt es mehrere Präparate oder Formulierungen für die identische Indikation? Auch privat lohnt ein prüfender Blick in die Garage, in Ihre Schubladen, auf den Dachboden oder in den Kleiderschrank. Wir alle geben ständig Geld für Dinge aus, die wir häufig gar nicht brauchen. Das Verrückte dabei ist, dass wir uns diese Dinge ja erst einmal hart erarbeiten müssen, und dann jammern wir über fehlende Freizeit oder fühlen uns wie im Hamsterrad. Tipp: Überlegen Sie, was Sie wirklich benötigen und was Ihnen wirklich wichtig ist und wo Verzicht durchaus auch mehr Lebensqualität und bewusste Momente bedeuten kann. Entrümpeln Sie Ihr Umfeld und reduzieren Sie es auf das Wesentliche.

9. Legen Sie Ihren emotionalen Rucksack ab! Wir alle haben im Laufe unseres Lebens unschöne Dinge erlebt. Wir wurden alle schon einmal verletzt, enttäuscht oder belogen. Sie haben sich z.B. für einen Mitarbeiter oder Kunden besonders engagiert und es wurde Ihnen nicht gedankt? Sie können all diese Erfahrungen wie schwere Steine in Ihren „emotionalen Rucksack“ packen und auf Ihrem Lebensweg mittragen. Ändert dies etwas, oder macht es Ihnen Ihren Weg leichter? Im Gegenteil! Meist sind es sogar die negativen Erfahrungen, die Ihnen etwas gelehrt und Sie am Ende stärker gemacht haben. Meine persönliche Devise: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist!“ Tipp: Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und ein Blatt Papier. Notieren Sie die „Steine“, die Sie in Ihrem Rucksack mitschleppen. Verbrennen Sie dieses Blatt feierlich und laufen Sie anschließend deutlich unbeschwerter weiter.

10. Absolute Kontrolle ist eine Fata Morgana! Mal ehrlich: Was oder wen können Sie wirklich dauerhaft kontrollieren? Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller verändert und die sich durch den Einzelnen nicht steuern lässt. Gerade in Beratungsprozessen mit Tierarztpraxen zeigt sich schnell, wem es gelingt, Neues interessiert anzunehmen. Diese Personen machen meist auch einen zufriedeneren und glücklicheren Eindruck. Tipp: Werden Sie nicht zum Hüter des „Das haben wir schon immer so gemacht“-Grals und bewahren Sie sich ein wenig die kindliche Neugierde. Es gibt noch viel zu entdecken – zum Glück!

Fazit: Eins ist klar, für das persönliche Glücksempfinden ist jeder zunächst selbst verantwortlich. Einige Entscheidungen und Änderungen der persönlichen Verhaltensmuster können dabei einen großen Effekt auf die Lebensqualität haben. Sie erhalten als Tierarzt erfahrungsgemäß regelmäßig positives Feedback, z.B. von Tierhaltern, deren Tieren es – Dank Ihnen – wieder besser geht. Mit unserem Folder zum Empfehlungsmarketing z.B. können Sie die positiven Rückmeldungen sogar deutlich verstärken und für emotionalen Rückenwind sorgen.

Sie haben häufig keinen Einfluss auf andere Menschen oder bestimmte Situationen, aber auf Ihre Einstellungen und Gedanken. Mit Ihrem persönlichen Glück ist es nämlich wie mit dem Erfolg Ihrer Tierarztpraxis: Das Match wird zwischen den Ohren gewonnen.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zeit!

Herzlichst

Raphael Witte


Ruhmservice im Interview mit: VetStage
31 Jan 2014

Ruhmservice im Interview mit: VetStage

Ein Interview mit den Machern von VetStage

Von Praktikum bis Praxisnachfolge – VetStage die Karriereplattform der Tiermedizin

Mitarbeiter sind das wertvollste Gut, insbesondere für einen Dienstleistungsbetrieb wie eine eine Tierarztpraxis. Ruhmservice Consulting unterstützt mit der Medienpartnerschaft die neue Karriereplattform für den veterinärmarkt VetStage.

Raphael Witte (Inhaber von Ruhmservice Consulting) sprach dazu mit Lisa Leiner (Tierärztliche Geschäftführerin bei VetStage). Erfahren Sie in diesem Interview was VetStage konkret bietet und erhalten Sie genauere Informationen zu den Machern hinter diesem spannenden StartUp der Veterinärmedizin.

VetStage bezeichnet sich selbst als eine Karriereplattform – was heißt das konkret?

VetStage bietet Veterinärmedizinern und TFAs aus den verschiedensten Bereichen eine effektive Vermittlung von passgenauen Arbeitsstellen, auf die sie sich direkt online bewerben können. Arbeitgeber, die auf der anderen Seite neue Mitarbeiter suchen, können auf unserer Webseite mit wenigen Mausklicks Stelleninserate eigenständig aufgeben und verwalten. Abgerundet werden unsere Leistungen durch die Vermittlung von Praxisübernahmen, denn manchmal ist die Übernahme einer Praxis eine sinnvolle Alternative zu einer kompletten Neugründung.

Im Unterschied zu einer klassischen Jobbörse, vermittelt VetStage zusätzlich Praktika, Dissertationen und Mentoren für Tiermedizinstudierende. Durch Mentoring z.B. erhalten Studierende bereits sehr früh einen guten Einblick in ihren späteren Arbeitsalltag. Die individuelle Begleitung und Unterstützung während des Studiums erleichtert ihnen als Folge den Einstieg in den späteren Beruf. Wer sich nur über Praktika, Berufsmöglichkeiten, Personalangelegenheiten oder Bewerbungstipps informieren möchte, ist bei uns ebenfalls richtig: Die VetStage-Blog-Seite informiert mit ständig neuen Artikeln über aktuelle Themen. Die Plattform VetStage bietet somit ideale Voraussetzungen für jede denkbare Karriere im Veterinärmarkt.

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Gründer und Mitarbeiter der Kariereplattform VetStage

Wie entstand die Idee zu VetStage?

Die Idee eine Karriereplattform für Veterinärmediziner zu gründen, entstand vor etwa zwei Jahren. Sie basiert auf Erfahrungen die ich persönlich bei der Suche nach passenden Praktikumsstellen während des Studiums bzw. auch später nach Stellenangeboten hatte. Dabei habe ich festgestellt, dass es vielen Mitstudenten und Absolventen ganz ähnlich ging. Die Herausforderung war häufig, das individuell passende Angebot zu finden.

Am Anfang war es „nur“ eine Idee. Um diese umzusetzen, habe ich mich zuerst an den Bundesverband der Veterinärmedizinistudierenden Deutschland e.V. (bvvd) gewandt. Der Geschäftsführer des bvvd e.V., Herr Daniel Medding, hat die Idee einer Karriereplattform spontan befürwortet. Die konkrete Planung für VetStage begann dann gemeinsam mit dem bvvd e.V.. Ein StartUp wie VetStage kann nicht ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis funktionieren. Daher gründete Herr Medding mit einem Team aus Informatikern und Betriebswirten vorab das Unternehmen Vetizin. Aus dieser Konstellation ist zusätzlich die Gründung „Tierheimhelden“ hervorgegangen. Auf der Plattform www.tierheimhelden.de finden Tiersuchende und Tierheimtiere initial zueinander. Mit der Unterstützung von bvvd und Ve- tizin, haben wir dann gemeinsam die Grundidee mit der Karriereplattform VetStage ins Leben gerufen.

Seit wann gibt es VetStage und wie möchten Sie die Plattform selbst positionieren?

Mit der konkreten Umsetzung haben wir im Oktober 2012 begonnen. Vom Mai bis Juli 2013 war die BetaVersion von VetStage online. Bis November 2013 arbeiteten wir dann das wertvolle Feedback, die zahlreichen Verbesserungsvorschläge und die zusätzlichen Wünsche der Nutzer auf und optimierten die Plattform. Ab dem 11.11.13 wird VetStage dann in der völlig neu überarbeiteten Version online verfügbar sein. Wir wissen, dass es vielen Nutzern besonders wichtig ist, dass die Seite klar und übersichtlich bleibt. Daher verzichten wir ganz bewusst auf Bereiche wie Fortbildungen, Terminübersicht, Produktbestellungen oder Lexika. VetStage hat einen klaren Fokus!

Welche Personen stecken hinter VetStage und wie sind die Kompetenzen verteilt?

Zum einen ist da das Team von Vetizin, welches aus fünf Mitarbeitern besteht. Dazu gehören neben Herrn Daniel Medding als Tierarzt zwei Wirtschaftswissenschafter, Herr Dennis Kirpensteijn und Herr Christopher Waldner. Diese sind für die Entwicklung des Geschäftsmodells und den Vertrieb verantwortlich. Stefan Graf und Moritz Weber sind die Experten die sich um das online Marketing und die Programmierung der Webseite kümmern. Ich selbst bin als tierärztliche Geschäftsführerin die direkte Ansprechpartnerin und Kontaktperson für alle Fragen und Anregungen rund um VetStage, denn der persönliche Kontakt ist häufig durch nichts zu ersetzen.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihren Aufgabenbereich etwas ausführlicher. Wofür sind Sie genau verantwortlich?

Ich bin Ansprechpartnerin für alle unsere Kunden und Nutzer. Dazu gehören vor allem die persönliche Betreuung und die Hilfestellung bei jeglichen Fragen rund um unser Angebot. Ergänzend mache ich auch neue Nutzer auf die Plattform aufmerksam, dies ist in der jetzigen Phase besonders wichtig um in der Branche bekannter zu werden. Zusätzlich betreue ich den VetStage Newsletter und unseren Blog.

Die persönliche Vermittlung von Mentoren ist für mich eine echte Herzensangelegenheit. Ich habe bereits Anfragen von Studenten erhalten, die einen Mentor suchen und konnte bereits einige Kontakte erfolgreich herstellen, dies freut mich ganz besonders.

Welche Zielgruppen sprechen Sie genau an und welchen Mehrwert bieten Sie den Besuchern?

Unsere Zielgruppe sind alle Veterinärmediziner! Vom Studenten, über den Absolventen, praktischen Tierarzt bis hin zum Industrietierarzt. Alle Personen, die in irgendeiner Form tiermedizinisch tätig sind oder sein werden, sind auf unserer Webseite richtig. Nicht zu vergessen natürlich auch die Tiermedizinischen Fachangestellten, die in dieser Form ebenfalls noch keine zentrale Anlaufstelle für Stellen und Ausbildungsplätze haben. Den Mehrwert stellt für unsere Besucher vor allem die Zeitersparnis bei der Suche und die Übersichtlichkeit dar. Nutzer brauchen beispielsweise die benötigten Daten nur einmalig in ein Profil einzugeben. Arbeitnehmer können sich dadurch schnell und einfach per Klick auf verschiedene Angebote bewerben. Als Arbeitgeber haben Sie ebenfalls alle Infos rund um Ihr Inserat an einem Platz und sparen dadurch wertvolle Zeit. Um die Suche nach passenden Arbeits- stellen ergänzend zu erleichtern, verfügt VetStage über eine Detailsuche. Diese ermöglicht die Eingabe von spezifischen Kriterien.

Neues Design der Kariereplattform VetStage

Neues Design der Kariereplattform VetStage

Wie finanziert sich die Plattform?

Aktuell wird VetStage noch über private Mittel finanziert. Mittelfristig wird die Plattform über Premium- und Businessangebote finanziert, die eine zusätzliche Individualisierung von Anzeigen ermöglichen. Highlight und nicht selbstverständlich: Die Standardanzeige wird bei VetStage immer kostenfrei bleiben! Um dies zu er- möglichen, werden wir mit wenigen, aus- gewählten Sponsoring-Partnern arbeiten.
Wie hoch ist die Investition wenn ich als Praxisinhaber beispielsweise einen Mitarbeiter suche?
Die Gebühren für ein Inserat hängen davon ab, für welche Stelle ein Mitarbeiter gesucht wird und ob ein Business- oder Premiumeintrag gewünscht ist. Die Gebühr für ein Premiuminserat inklusive einer Stellenbeschreibung mit unbegrenzten Zeichen, dem Hochladen des eigenen Logos und die Verwendung von bis zu drei Fotos liegt z.B. bei 49,00€ netto.

Ruhmservice Consulting ist Vetstage Medienpartner geworden. Welche Funktion haben die VetStage Medienpartner genau?

Zu den handverlesenen Medienpartnern haben wir eine reine Marketingkooperation. Dies sind Experten im Veterinärmarkt und Multiplikatoren für unser Angebot. Um die Reichweite von VetStage, besonders in der Anfangszeit auszubauen, sind die Medienpartner für uns sehr wichtig. Zusätzlich erhalten wir externe Kompetenz bei den relevanten Leistungen zu unserem Angebot. Davon profitieren dann auch die Nutzer.
Dazu stellen wir den Medienpartnern Informationen zu VetStage zu Verfügung. Diese werden von unseren Medienpartnern z.B. in Pressemitteilungen, Newslettern und auf der jeweiligen Webseite verwendet. Im Gegenzug können die Medienpartner sich selbst und ihre Leistungen z.B. durch einen Fachartikel in unserem Blog vorstellen. Dadurch werden unsere Nutzer auf ergänzende Leistungen, z.B. zur Praxismanagementberatung von Tierärzten, aufmerksam die sie sonst evtl. nicht gefunden hätten.
Wie sieht es mit der Datensicherheit für die verschiedenen Nutzer aus?

Datensicherheit ist uns sehr wichtig. Die Daten werden selbstverständlich nie an Dritte ohne Einverständnis des jeweiligen Nutzers weitergegeben. VetStage ist eine eigenständige Gesellschaft, daher gelten ohnehin juristisch ganz besondere Richtlinien hinsichtlich der Datensicherheit. Für Arbeitgeber, die Ihre Daten nicht veröffentlichen möchten, bieten wir langfristig auch anonyme Anzeigen an. Falls bereits aktuell der Bedarf nach einer anonymen Stellenanzeige besteht, ist dies über eine persönliche Kontaktaufnahme aber auch bereits jetzt möglich.

Worüber würden Sie sich bei der weiteren Entwicklung persönlich von VetStage besonders freuen?

VetStage soll einen echten Mehrwert für die Studierenden der Veterinärmedizin und für die Tierärzte schaffen. Unser Ziel ist es während und nach dem Studium möglichst schnell die passenden Menschen zusammen zu führen.
Unsere Vision: Niemand soll von unpassenden Praktika enttäuscht werden, kein Tierarzt soll Sorge haben, keinen geeigneten Nachfolger oder Mitarbeiter finden zu können. Wir möchten alle Berufssparten in der Veterinärbranche aktivieren. Wenn wir mit VetStage dazu einen Beitrag leisten können, haben wir das Ziel unseres Teams erreicht.

Es gibt einen Satz, der für mich persönlich sehr gut zu diesem Ziel passt: “Zum Erfolg gibt es keinen Lift, man muss die Treppe nehmen.” Ich hoffe, dass VetStage diese Treppe für jeden einzelnen wird.

Vielen Dank für das interessante Interview und viel Erfolg für die weitere Entwicklung dieser interessanten Plattform.

Interview: Lisa Leiner (VetStage) und Raphael Witte (Ruhmservice Consulting)


Stromtarife vergleichen und sparen – so reduzieren Sie die Fixkosten Ihrer Tierarztpraxis
30 Dez 2013

Stromtarife vergleichen und sparen – so reduzieren Sie die Fixkosten Ihrer Tierarztpraxis

Stromtarife auf Rekordniveau – reduzieren Sie jetzt die Fixkosten Ihrer Tierarztpraxis!

Unsere Blogbeiträge und die Maßnahmen im Rahmen von langfristigen Praxisberatungendienen dazu den Umsatz und Gewinn Ihrer Tierarztpraxis zu verbessern. In diesem Beitrag soll auch die andere Stellschraube betrachtet werden, denn sinnvolle Kosteneinsparungen verbessern natürlich auch den Gewinn Ihrer Praxis. Wann und in welcher Höhe die nächste GOT-Anpassung erfolgt ist noch nicht sicher. Im Gegenteil, wie im Beitrag GOT und Tschüss Teil 1 und Teil2 beschrieben wurde, ist aktuell nicht sicher wie lange die GOT überhaupt noch bestand hat. Sicher ist allerdings, dass die Energiewende in Deutschland die nächste Stromrechnung mitschreiben wird.

Stromkunden müssen sich auf eine neue Welle von Preiserhöhungen gefasst machen. Der Grund: Die Ökostrom-Umlage steigt 2014 auf den Rekordwert von 6,240 Cent je Kilowattstunde. Das teilten die für die Verwaltung der Förderzahlungen zuständigen Übertragungsnetzbetreiber kürzlich mit. In der Vergangenheit wurden 5,277 Cent je kWh fällig. Bereits 2013 mussten Stromkunden eine um 50 Prozent höhere Zulage für Ökostrom zahlen. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschriebene Subvention, kurz EEG-Umlage, wurde auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Nun droht an Anstieg auf Rekordniveau.

Was bedeutet ein gestiegener Strompreis für Ihre Tierarztpraxis?

Überdurchschnittliche Verbraucher, zu den auch Tierarztpraxen gehören, werden von der Erhöhung noch stärker getroffen. Eine Tierarztpraxis mit einem Jahresverbrauch von 6.500 Kilowattstunden zahlt (inklusive Steuern) sogar rund 150 Euro mehr.

Obwohl die Fördersätze in den vergangenen Jahren mehrfach gekürzt wurden, steigen die Kosten, weil immer mehr grüner Strom produziert wird und die Vergütung für 20 Jahre garantiert ist. Die Kosten werden auf die Verbraucher umgelegt. Große Teile der Industrie sind von der Abgabe weitgehend befreit, sodass die Privathaushalte umso mehr zahlen müssen. Mögliche Preiserhöhungen durch die Versorger sind in diesen Zahlen noch nicht einmal berücksichtigt. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs und dem Preisdumping einiger “Non-Profit-Praxen” scheuen sich viele Praxen – zumindest bei den vergleichbaren Leistungen – vor Preiserhöhungen.

Laut BPT Praxiskostenvergleich liegt die Umsatzrendite einer mittleren Kleintierpraxis bei ca. 25 Prozent. Das bedeutet, dass von 100,- Euro Umsatz nur etwa ein Viertel, oder 25,- Euro als Gewinn verbleiben. Für jeden Euro den diese Praxis bei den Kosten einspart müssen somit vier Euro Umsatz nicht realisiert werden. Was natürlich nicht heißen soll das Sie dies nicht dennoch versuchen sollten. Hier wird nur deutlich wie stark die Summe der Kleinigkeiten bei den Kosten sein kann und das sinnvolle Einsparpotentiale unbedingt genutzt werden sollten.

Warum der Tierarzt gleich doppelt zahlt!

Tierärzte sind von steigenden Strompreisen doppelt betroffen, mit der Tierarztpraxis und dem privaten Haushalt. Wie können Sie jetzt strategisch handeln?

Der deutsche Michel jammert und klagt häufig über Politik oder Energiekonzerne. Leider ist er dabei zu behäbig, sich selbst einmal im Jahr um Alternativen zu seinem jetzigen Stromanbieter zu kümmern und dadurch richtig zu sparen. Dabei waren Preisvergleich und Wechsel noch nie so einfach wie heute.

Neben der Bequemlichkeit, der mangelnden Transparenz oder Informationen zu günstigeren Stromanbietern kursieren immer wieder verschiedene Gerüchte im Zusammenhang mit dem Anbieterwechsel. Das Gerücht, der Strom könnte beim Anbieterwechsel ausbleiben hält beispielsweise so manchen Verbraucher davon ab, sich über alternative Anbieter zu informieren. Diese Befürchtung ist absolut unbegründet. Die örtlichen Grundversorger sind verpflichtet, alle Haushalte stets zu beliefern. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und gilt selbst dann, wenn ein anderer Stromanbieter nicht mehr liefern kann, zum Beispiel weil er insolvent ist. Vor einer Versorgungslücke brauchen Sie sich somit nicht zu fürchten.

Zeit für Veränderung – wie Sie als Tierarzt und privat ganz einfach auf Sparkurs gehen

Jetzt geht es darum, den für Sie günstigsten Anbieter und Tarif zu finden. Dies ist sehr einfach und – je nach aktuellem Tarif – sind alleine durch einen Tarif- oder Anbieterwechsel Einsparpotenziale von mehreren Hundert Euro pro Jahr möglich. Bedenkt man, dass der Wechsel nur wenige Minuten Zeit beansprucht ist das ein sehr lukrativer Stundensatz!

Strom-sparen-Ruhmservice

Tipp: Sie wollen wissen wie viel Sie sparen können? Im Ruhmservice Shop können Sie mit dem Strom-Tarifrechner unseres Kooperationspartners sofort die Tarife von über 1.000 Stromanbietern mit über 12.500 Tarifen vergleichen. So erfahren Sie sofort was Sie – quasi „auf Knopfdruck“ – für die Praxis und privat sparen können:


Tarifvergleich-Strom-Ruhmservice-Shop

 

Fazit: Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten lohnt sich der Tarifvergleich immer mehr. Wer nicht vergleichtr zahlt häufig unnötig zu viel. Handeln Sie also jetzt, denn der Wechsel selbst ist nämlich „tierisch einfach“. Vorteil für Tierärzte: Wer doppelt zahlt, der kann auch doppelt sparen! So lässt sich am Ende ganz einfach ein Kurzurlaub “erklicken”.

Vets get up!

Raphael Witte


Erfolgsfaktor „Erster Eindruck“ in der Tierarztpraxis (Teil 2)
25 Apr 2013

Erfolgsfaktor „Erster Eindruck“ in der Tierarztpraxis (Teil 2)

Im ersten Teil zum Thema „Erster Eindruck“ ging es darum, wie Sie als Mensch punkten können. Damit Sie dazu überhaupt die Chance erhalten ist es wichtig, dass Neukunden zu Ihnen kommen und überhaupt den ersten Schritt in Ihre Tierarztpraxis machen. Der erste Eindruck Ihrer Praxis entsteht nämlich lange vor dem ersten Besuch.

Touchpoints – Berührungspunkte mit Ihren Kunden

Woran häufig nicht gedacht wird: Der erste Eindruck fängt bereits viel früher an, lange bevor ein Neukunde zum ersten Mal Ihre Praxis betritt. Was für die Menschen (Teil 1) gilt, gilt auch Geschäftsbeziehungen, Marken, Unternehmen und besonders für medizinische Dienstleistungsunternehmen wie eine Tierarztpraxis oder Tierklinik. Welches Unternehmen oder welche Marke finden Sie besonders sympathisch oder besonders unsympathisch? Sie haben sicher auch Ihre Schubladen beschriftet.

Noch bevor Kunden zum ersten Mal bei Ihnen in der Praxis auftauchen, haben sie sich einen Eindruck verschafft, z.B. über Ihre Webseite, durch Anzeigen, Praxisflyer, Visitenkarten und natürlich dem ersten Anruf in Ihrer Praxis. All dies sind Berührungspunkte, sogenannte Touchpoints, mit Ihren Kunden durch die – noch vor dem ersten Besuch – ein erster Eindruck Ihrer Tierarztpraxis entsteht.

Beim Besuch selbst geht es dann weiter:

  • Wie leicht finde ich die Praxis?
  • Wie gut ist die Parkplatzsituation?
  • Wie gepflegt ist das Außengelände?
  • Welchen Eindruck macht das Praxisgebäude?
  • Ist das Praxisschild gepflegt?
  • Lässt sich die Türe leicht öffnen?
  • Wie sauber ist es in der Praxis?
  • Wie riecht es in der Praxis?
  • Wie ansprechend ist das Wartezimmer?

Schon bevor an der Anmeldung das erste Wort gesprochen wurde, hat ein Neukunde vielfältige (erste) Eindrücke gewonnen.

Diese Eindrücke entscheiden darüber, in welche Schublade Ihre Tierarztpraxis sortiert, bzw. mit welchem Etikett sie versehen wird. Dies ist nicht zuletzt auch dafür entscheidend wie sensibel Ihre Kunden auf das Preisniveau (innerhalb der GOT) reagieren. Wenn Ihre Praxis z.B. in die Schublade modern, sauber und kundenorientiert einsortiert wird, dann wird auch ein etwas höheres Preisniveau fast schon vorausgesetzt.

Da mit der Zeit der Blick für Details verloren geht, ist es wichtig, externe Meinungen einzuholen. Es muss ja nicht direkt Adrian Monk sein. Allerdings habe ich als Berater für veterinärmedizinisches Praxismanagement fast schon den „Monk-Blick“ für Details entwickelt. Gut so, denn es geht ja darum, dass die durch uns betreute Praxis im horizontalen Vergleich überdurchschnittlich gut abschneidet.

Tipp für Ihre Praxis: Guter Druck hinterlässt guten Eindruck

In der Tierarztpraxis werden vielfältige Printmedien zu Kommunikation wichtiger Leistungen eingesetzt. Profis setzen auf individualisierte Printmedien. Diese haben bei den eigenen Kunden einen deutlich höheren Stellenwert. Zum ersten Eindruck Ihrer Praxis gehört daher auch etwas, das Ihre Kunden in der Regel als Erstes „in die Hände bekommen“: Das Neukundenformular Ihrer Tierarztpraxis! Dieses Formular ist wichtiger als Sie denken. Wie sieht Ihr Neukunden-Formular aus? Haben Sie es in Ihrem Textverarbeitungsprogramm selbst erstellt? Welche Daten fragen Sie darin ab? Verankern Sie das Logo Ihrer Tierarztpraxis auf dem Formular und damit im Kopf Ihrer Neukunden – bereits von Anfang an?

Damit Sie zu Beginn einer neuen Kundenbeziehung einen besonders guten ersten Eindruck hinterlassen, haben wir ein optimiertes Formular erstellt. Mit Kontaktdaten und Logo Ihrer Praxis individualisiert wird es auf hochwertigem 90-Gramm-Papier im Offsetverfahren farbig gedruckt. Dadurch hebt es sich wohltuend von den häufig verwendeten Eigenlösungen ab. Eine Investition in den ersten Eindruck die sich rechnet, denn die Kosten je Seite sind sogar niedriger als der farbige Selbstausdruck.

Im Rahmen der Beiträge „Erster Eindruck“ möchten wir Abonnenten unterstützen einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Alle Abonnenten des Ruhmservice Consulting Blogs „Erfolg als Tierarzt“ erhalten das Kennwort zu der Sonderaktion „Neukundenformular“. Damit gibt es die Formulare bis zum 31. Mai 2013 zu besonders günstigen Konditionen.

Sie sind noch kein Abonnent? Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse in das rechte Seitenfeld und schicken Sie uns bitte zusätzlich eine E-Mail mit dem Stichwort „Aktion Neukundenformular“. Sie erhalten dann den Link mit dem Zugang für Abonnenten. Aktionszeitraum bis 31.Mai 2013!

Vets get up!

Raphael Witte


Erfolgsfaktor „Erster Eindruck“ in der Tierarztpraxis (Teil 1)
29 Mrz 2013

Erfolgsfaktor „Erster Eindruck“ in der Tierarztpraxis (Teil 1)

Werden Sie und Ihr Praxisteam richtig einsortiert oder eher abgestempelt?

Sicherlich kennen Sie folgende Situation: Sie treffen eine Person, z.B. einen Neukunden Ihrer Tierarztpraxis, zum ersten Mal. Noch während diese Person auf Sie zugeht, haben Sie bereits einen ersten Eindruck. Jemand ist Ihnen sympathisch oder eher unsympathisch, teilweise bevor das erste Wort gewechselt wurde. Möglicherweise haben Sie sich einmal gefragt: „Wie ist das möglich? Das ist doch nicht rational!“ Richtig!

Für einen ersten Eindruck braucht es nur eine Zehntelsekunde – und er ist meist korrekt, wie Studien zeigen. Innerhalb weniger Augenblicke wird über eine zwischenmenschliche Beziehung entschieden. Es entscheidet sich nicht zuletzt auch, wie viel Sympathie und Vertrauen wir dem anderen entgegenbringen. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Für Sie als Tierarzt ist das ein besonders wichtiger Erfolgsfaktor.

Sie werden in wenigen Sekunden in eine Schublade gesteckt, und mit einem Etikett versehen. Darauf steht dann „sympathisch“, „nichtssagend“ oder „unsympathisch“. Das soll nicht passieren, denn Sie können die Schubladen, wenn Sie erst mal drin sind, schwer wieder verlassen oder gar umetikettiert werden.

Warum der erste Eindruck auch für den Erfolg Ihrer Tierarztpraxis wichtig ist

Veterinärmedizinische Leistungen gehören zu den nicht materiellen Dienstleistungen. Das besondere daran ist: Sie können Ihre Leistungen nicht visualisieren, also z.B. in ein Schaufenster stellen. Bei manchen Leistungen, z. B. Kastrationen, sind Ihre Kunden noch nicht einmal dabei.

Daher ist es wichtig, dass die Menschen, die in Ihrer Tierarztpraxis arbeiten in die richtige Schublade sortiert werden. Aus Kundenbefragungen wissen wir, dass die subjektiv empfundene Freundlichkeit einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Tierärzte ist. Wenn die berühmte „Chemie“ nicht stimmt wird die Kundenbeziehung meist nur von kurzer Dauer sein. Im Rahmen der Praxisberatungen achten wir daher vor allem auf den Faktor Mensch.

Wie können Inhaber und Mitarbeiter einer Tierarztpraxis einen guten Eindruck machen?

Bereits 1971 veröffentlichte der amerikanische Psychologe Professor Albert Mehrabian eine interessante Studie. Danach ist der Inhalt des Gesagten nur zu sieben Prozent für den ersten Eindruck maßgeblich – die restlichen 93 Prozent entfallen auf die Körpersprache (Körperbau, Bewegungsabläufe, Haltung, Gang, Gestik, Mimik, Distanzverhalten), die Kleidung (Qualität, Stilrichtung, Passform, Farbe), die Sprache (Stimmlage, Klang, Modulation, Lautstärke, Dialekt, Wortwahl) und den Geruch (Parfüm, Körpergeruch).

Tipps für einen guten ersten Eindruck beim Faktor Mensch:

  • Kleider machen Leute und auch Tierärzte! Selbst wenn es mal besonders haarig war: Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres. Ihre Arbeitskleidung sollte stets gepflegt und sauber sein, da sie im bedeutendem Maße für den ersten Eindruck des Gegenübers entscheidend ist.
  • Schenken Sie auch in hektischen Momenten dem Kunden Ihre Aufmerksamkeit, ein kurzes „Hallo. Schön, dass Sie da sind“ ist fast immer möglich.
  • Suchen Sie den Blickkontakt, insbesondere bei der Begrüßung, aber auch im Rahmen der Konsultation. Menschen, die den Blickkontakt meiden wirken eher unsympathisch.
  • Achten Sie auf einen angemessen festen Händedruck. Wir alle kennen das unangenehme Gefühl eines zu laschen oder extrem festen Händerucks.
  • Achten Sie auf Ihre Stimme! Sie bestimmt auch entscheidend den ersten Eindruck. Eine entspannte und ausgeglichene Stimmung wirkt sich positiv auf Ihre Stimme und somit auf Ihren ersten Eindruck aus. Achten Sie auf Ihre Stimmlage und Wortwahl sowie eine angenehme Lautstärke und ein angemessenes Sprechtempo.
  • Zeigen Sie Ihren Kunden die Zähne, sprich: Lächeln Sie! Ein Lächeln kostet Sie nichts und bewirkt so viel. Lächelnde Personen werden automatisch als deutlich sympathischer wahrgenommen. Außerdem ist ein Lächeln wie ein Bumerang, es kommt meist zurück und motiviert auch Sie, besonders bei schwierigen Situationen, zusätzlich.

Nutzen Sie diese Tipps, um sich selbst und Ihre Mitarbeiter bei Ihren Kunden in die gewünschte Schublade sortieren zu lassen. Im zweiten Teil zum Thema „Erster Eindruck“ erfahren Sie, warum der erste Eindruck bereits lange vor dem ersten Besuch stattfindet und was Sie machen können, damit um auch Ihrer Tierarztpraxis als Unternehmen das gewünschte Etikett aufgeklebt wird.

Special: Abonnenten unseres Blogs möchten wir im zweiten Teil ein spezielles Angebot machen. Wenn Sie die Beiträge im Blog „Erfolg als Tierarzt“ noch nicht abonniert haben, tragen Sie einfach Ihre E-Mail in das rechte Seitenfeld unter “Blog abonnieren” ein und lassen Sie sich überraschen.

Vets get up!

Raphael Witte


hand of man with black professional camera, natural light, selective focus on nearest part
21 Jan 2013

Empfehlungen für eine gelungene fotografische Darstellung Ihrer Tierarztpraxis

Damit sich Ihre Kunden ein Bild machen können.

Mein Name ist Friederike Scheytt. Ich bin als Tiermedizinische Fachangestellte und Fotografin für Ruhmservice Consulting tätig. In diesem Beitrag erhalten Sie wichtige Hinweise und Tipps, wie Sie für Ihre Tierarztpraxis wirkungsvolle Fotoaufnahmen erstellen, die Ihre (potentiellen) Kunden wirklich erreichen.

Bitte schauen Sie sich das folgende Foto kurz an:

Foto-Tierarztpraxis-negativ

Ist es ein Motiv, das Ihnen spontan zusagt? Welche Emotionen werden bei Ihnen ausgelöst? Auch wenn es sich hier um ein gängiges Foto auf der Webseite einer Tierarztpraxis handelt, ist eine derartige bildliche Darstellung von Tierarztpraxen nicht wirklich glücklich. Dennoch werden solche oder ähnliche Motive leider häufig verwendet.

Bei meiner Arbeit fallen folgende Aspekte bei der Verwendung von Bildern bei Printmedien wie Praxisbroschüren oder auch bei Internetpräsenzen für Tierarztpraxen wiederholt auf:

  • Es werden meist nur wenig Fotos verwendet. Kunden erhalten so keinen bildlichen Gesamteindruck (Team, Räumlichkeiten, Lage, Leistungen) der Tierarztpraxis.
  • Die Fotos sind qualitativ unzureichend. Es ist verrückt, aber Kunden ziehen teilweise aus der schlechten Bildqualität Rückschlüsse auf die Qualität der tierärztlichen Leistung!
  • Das verwendete Bildmaterial ist nicht aktuell, was besonders bei Teamfotos auffällt. Wenn Bilder offensichtlich nicht (mehr) mit der Realität übereinstimmen, erscheinen auch die Inhalte der Webseite unglaubwürdig. Angesichts der Schnelllebigkeit des Internets erwarten Nutzer Aktualität.
  • Es ist kein durchgängiger, auf die Tierarztpraxis abgestimmter Stil erkennbar und das Praxisdesign (Corporate Design) findet keine Berücksichtigung bei der Bildauswahl. Sind beispielsweise die Praxisfarben definiert, werden diese auch konsequent eingesetzt? Dies kann ansonsten zu einer Unstimmigkeit (Unsicherheit) bei den Nutzern Ihrer Webseiten führen, im schlimmsten Fall sogar ein Störgefühl auslösen. Nur ein einheitlicher Auftritt garantiert den gewünschten Wiedererkennungseffekt.
  • Die Praxisräume werden häufig als „tier- und menschenfreien“ Zone dargestellt, obwohl sich Kunden für den Tierarzt als Mensch und Dienstleister interessieren und als Ansprechpartner rund um die Gesundheit ihres Haustieres. Die oft im Detail aufgeführte apparative Ausstattung der Praxis spielt dagegen für den Tierhalter nur eine untergeordnete Rolle.
  • Es werden unpersönliche Fotos von Online-Fotoagenturen genutzt. Die Besucher Ihrer Webseiten erkennen dies meist und können keinen persönlichen Bezug zu Ihrer Tierarztpraxis herstellen. Doch gerade das ist die Chance einer gut gestalteten Webseite.
  • Die Patienten werden in unglücklichen Situationen dargestellt und wirken unzufrieden (z.B. Fixation einer wehrhaften Katze bei einem Ultraschall). Derartige Aufnahmen könnte die Assoziation hervorrufen, dass es für das Tier unangenehm ist, zum Tierarzt zu gehen. Der Tierhalter möchte, dass sich sein Tier in der Tierarztpraxis wohlfühlt. Es soll sorgsam betreut werden. Für den Tierhalter soll der Besuch beim Tierarzt einen Mehrwert (Gesundheit, Informationen) bieten.
  • Die Fotos zeigen kranke Tiere mit ausgeprägten Symptomen wie offene Wunden oder Hauterkrankungen. Solche Bilder verschrecken sensible Tierhalter. Sie werden auf dieser Webseite nicht lange verweilen.

Das zeigt die wichtige Bedeutung und die vielfältige Wirkung von Fotos auf Ihrer Webseite: Potenzielle Neukunden besuchen Ihre Webseite, um sich einen ersten Eindruck über Ihr Team, Ihre Leistungen und Ihre Praxis zu verschaffen. Dem verwendeten Bildmaterial kommt also eine hohe Bedeutung zu. Natürlich suchen Kunden auch wichtige Sachinformationen wie die Lage der Praxis und die Öffnungszeiten.

Was interessiert die Besucher von tierärztlichen Praxis-Webseiten?

Aus der Analyse von zahlreichen Besuchsstatistiken tierärztlicher Webseiten wissen wir, dass die Teamseite (nach der Startseite) die zweithäufigst besuchte Seite darstellt. Die Entscheidung bezüglich der Tierarztwahl wird nicht nur am Leistungsspektrum der Praxis ausgemacht, sondern ist maßgeblich emotional beeinflusst. Dem Tierhalter ist es besonders wichtig, sein Tier in den sprichwörtlich „guten Händen“ zu wissen. Er möchte Ihnen sein Tier mit gutem Gewissen anVertrauen. Für die Kommunikation und Vermittlung dieses „Bauchgefühls“ sind persönliche und ansprechende Fotos Ihres Praxisteams bestens geeignet. Diese Fotos kann Ihnen keine Bildagentur liefern!

Fotos stellen im Internet das wichtigste Gestaltungselement dar, denn der Mensch ist bekanntlich ein Augentier. Nutzen Sie unbedingt diese Emotionen, um das Interesse Ihrer (potenziellen) Kunden zu wecken.

Fotos erleichtern das Lesen von Texten auf Webseiten erheblich. Durch Bilder lassen sich Texte in Abschnitte einteilen und sorgen dadurch für eine klare Struktur. Bei längeren Texten halten Bilder den Leser davon ab, die Lektüre vorzeitig zu unterbrechen. Aufgrund der hohen Aktivierungswirkung, schaffen Fotos einen schnelleren und leichteren Zugang zu einem bestimmten Thema. Außerdem können Bilder vom Gehirn deutlich schneller verarbeitet werden, als jedes gut gemeinte Wort.

Das Wichtigste ist allerdings, dass Fotos eine unmittelbare emotionale Wirkung haben. Ein positives Bild ruft demzufolge positive Emotionen hervor. Emotionen sind stark und ausschlaggebend für das weitere Handeln. Dafür ein kleines Beispiel:

Foto_Tierarztpraxis_Beispiel_ruhmservice.de_

Mit den folgenden Tipps setzen Sie Ihre Tierarztpraxis fotografisch ins rechte Licht:

  • Vereinbaren Sie einen gesonderten Termin mit dem gesamten Praxisteam, um gezielt und ganz entspannt Fotos aufnehmen zu können.
  • Auf die Details kommt es an: Sorgen Sie vor Beginn der Fotoaufnahmen für aufgeräumte und saubere Praxisräume, medizinische Geräte und Instrumente.
  • Lebendige Fotos: Vermeiden Sie die Abbildung von leeren Praxisräumen oder die bildliche Aufzählung von medizinischen Geräten! Stellen Sie stattdessen sich und das Praxisteam im Umgang mit Patienten und Kunden in den Fokus, um konsequent den Wert Ihrer (tierärztlichen) Leistung zu vermitteln. Gewinnen Sie die Sympathie Ihrer (potenziellen) Kunden durch den „Blick über die Schulter“ auf Ihren Praxisalltag. Zeigen Sie, wer und was Ihre Praxis besonders macht. Die Präsentation von medizinischen Geräten ohne Kontext ist dabei nachteilig. So werden die Vorzüge des digitalen Röntgengeräts dem Tierhalter erst bewusst, wenn er in Ihrer Praxis erlebt, wie schnell damit eine Diagnose möglich ist. Nutzen Sie daher die Chance, sich zunächst mit emotionalen Fotos als kompetenter Ansprechpartner für Tierhalter zu positionieren!
  • Praxisteam: Achten Sie bei den Portraits der einzelnen Praxismitarbeiter auf eine einheitliche Gestaltung. Falls es eine Praxiskleidung oder/und Namensschilder gibt, sollten diese von allen Mitarbeitern getragen werden. Natürlich muss die Kleidung für fotografische Aufnahmen stets sauber sein.
  • Seien Sie authentisch: Die Besucher Ihrer Webseite sind meist gut informiert und im Umgang mit dem Internet versiert. Daher fallen unpersönliche Fotos, die von Bildagenturen gekauft wurden sofort – und eher negativ – auf.
  • Patienten: Um vielfältige Motive umsetzen zu können, fotografieren Sie auch unterschiedliche Tierarten. Der Schwerpunkt sollte allerdings auf den umsatzrelevanten Tierarten (Hund und Katze) liegen. Achten Sie ebenfalls darauf, dass die Tiere eher entspannt sind und sich somit am „Set“ wohlfühlen und – für die bildliche Darstellung der verschiedenen Leistungen – unterschiedliche Altersgruppen repräsentieren.
  • Kunden: Bitten Sie Freunde und Bekannte des Praxisteams, die Tierhalter auf den Aufnahmen darzustellen. Gewinnen Sie dafür möglichst „typische“ Kunden (Altersstruktur, Geschlecht, Sozialstatus etc.) Ihrer Praxis.
  • Nutzen Sie die Chance, Ihre Kunden mit ausdrucksstarken Fotos für wichtige und – in der Umsetzungskonsequenz – stark ausbaufähige Vorsorgeleistungen wie z. B. dem Geriatriecheck und der Dentalprophylaxe zu sensibilisieren!
  • Wiedererkennungswert: Gibt es ein Farbkonzept für Ihre Tierarztpraxis für die Räume, das Geschäftspapier, die Kleidung? Wenn ja, beziehen Sie Ihre Corporate Identity in die Fotos mit ein!
  • Der Schlüssel zum Erfolg: Emotionale Fotos! Dabei können Sie ausgezeichnet mit biologisch festgelegten Schlüsselreizen arbeiten. Welpen und Jungtiere eignen sich hervorragend als tierisches Model!
  • Verwenden Sie auf Ihrer Webseite nur Fotos, auf denen direkt zu erkennen ist, worum es sich handelt. Fotos mit erklärungsbedürftigem Inhalt (beispielsweise die Femurkopf-resektion bei einer Katze) sind nicht geeignet.
  • Geeignete Motive: Dazu zählt keineswegs die aufwändige Operation einer Magendrehung. Es sind die Momente, in denen Ihr Praxisteam im „lockeren“ Umgang mit Patient und Kunde gezeigt wird, wie z.B. bei der allgemeinen Untersuchung vor einer Impfung.
  • Spezialisierung: Sie und Ihre Mitarbeiter haben Kenntnisse und Fähigkeiten in ausgewählten Fachgebieten (Augen- und Zahnheilkunde, Physiotherapie usw.)? Unterstreichen Sie diese Stärken Ihrer Praxis mit wirkungsvollen Fotos!
  • Fragen Sie sich, welche Funktion Ihre Fotos erfüllen sollen und was Sie gegenüber Ihren Kunden vermitteln möchten (Das Tier wird bei Ihnen bestens medizinisch versorgt, Ihre Kunden werden umfassend beraten).
  • Ich-Faktor: Zeigen Sie Ihren (Neu-)Kunden, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sie sollen sich bei Ihnen (auf der Webseite und in Ihrer Praxis gleichermaßen) wohlfühlen. Bilder leisten für die Vermittlung dieser „Atmosphäre“ ausgezeichnete Dienste.
  • Aktualität: Tauschen Sie die Fotos auf Ihrer Webseite ruhig einmal aus oder stellen Sie anhand von Bildern ein spezielles Thema (beispielsweise „Geriatrie Winteraktion“) in den Fokus. Hilfreich sind dabei sogenannte CMS-Systemen, wie vets2web.
  • Bildauswahl: Veröffentlichen Sie ausschließlich Fotos, die qualitativ hochwertig sind. Besonders wichtig sind ein gelungenes Motiv, die genaue Schärfe, ein passender Ausschnitt, die korrekte Belichtung und angemessene Farben.

Erfolg-als-Tierarzt_Fotos-Tierarzt

Mit diesen Anregungen und Hinweisen sollte einer erfolgreichen und individuellen Internetpräsenz nichts im Wege stehen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.

Stets im Bilde – Friederike Scheytt

P.S. Sollten Sie Bildmaterial für den Einsatz rund um Ihre Tierarztpraxis benötigen, kontaktieren Sie mich einfach per E-Mail: scheytt@ruhmservice.de



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